Auf dem Kongo Lebensader eines Landes
Bootsmann Molokai auf der Piroge "HB Bonobo": Der 30-Jährige fährt mit seinem Kollegen seit zehn Jahren über den Kongo. Manchmal nehmen sie Passagiere mit.
Steuermann Rigo: Die beiden Männer transportieren meist Material von Kinshasas Hafen Maluku den Kongo flussaufwärts.
Pause am Ufer: Die Strömung ist berechenbar, sagt Molokai. Aber das Holz, sagt er, "ist die größte Gefahr". Gewaltige Tropenholzstämme tauchen oft unvermittelt aus dem Wasser auf.
Schubverband mit Tropenholz-Stämmen: Die schwimmenden Städte haben Küchen, Ärzte und Polizei.
Fischer auf einer Piroge: Die Schubverbände und ihre Passagiere verschaffen den Flussanrainern Einnahmen.
Überfülltes Schiff auf dem Kongo bei Tshumbiri: 30 Tage dauert ihre Fahrt von Kinshasa nach Kisangani.
Kranke Frauen bei einem Heiltanz: Die Demokratische Republik Kongo zählt trotz ihrer enormen Bodenschätze zu den ärmsten Ländern der Erde.
Langschwanzschuppentier: Die Natur des Kongo ist einmalig, eine Reise in das afrikanische Land jedoch nicht ganz ohne.
Frau mit Bonobo: Die Zwergschimpansen sind nur im Kongo zu finden.
Die Bonobos leben in Großgruppen in den tropischen Regenwäldern.
Trommler: Von der Kolonialherrschaft des belgischen Königs Leopold II. hat sich das Land nie erholt. Später folgten Mobutu-Diktatur und Bürgerkrieg.
Tanz auf dem Dorffest: Zusammengehalten wird der zerrüttete Staat nur vom Kongo - als einzigem verlässlichen Verkehrsmittel.