Auf dem Kongo: Lebensader eines Landes - DER SPIEGEL
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Auf dem Kongo Lebensader eines Landes

Der Kongo-Fluss ist Supermarkt, Schmuggelplatz und der einzige Verkehrsweg des Landes. Wer ihn befährt, erlebt eines der letzten Abenteuer Afrikas.
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Bootsmann Molokai auf der Piroge "HB Bonobo": Der 30-Jährige fährt mit seinem Kollegen seit zehn Jahren über den Kongo. Manchmal nehmen sie Passagiere mit.

Foto: Fabian v. Poser/ srt
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Steuermann Rigo: Die beiden Männer transportieren meist Material von Kinshasas Hafen Maluku den Kongo flussaufwärts.

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Pause am Ufer: Die Strömung ist berechenbar, sagt Molokai. Aber das Holz, sagt er, "ist die größte Gefahr". Gewaltige Tropenholzstämme tauchen oft unvermittelt aus dem Wasser auf.

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Schubverband mit Tropenholz-Stämmen: Die schwimmenden Städte haben Küchen, Ärzte und Polizei.

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Fischer auf einer Piroge: Die Schubverbände und ihre Passagiere verschaffen den Flussanrainern Einnahmen.

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Überfülltes Schiff auf dem Kongo bei Tshumbiri: 30 Tage dauert ihre Fahrt von Kinshasa nach Kisangani.

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Kranke Frauen bei einem Heiltanz: Die Demokratische Republik Kongo zählt trotz ihrer enormen Bodenschätze zu den ärmsten Ländern der Erde.

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Langschwanzschuppentier: Die Natur des Kongo ist einmalig, eine Reise in das afrikanische Land jedoch nicht ganz ohne.

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Frau mit Bonobo: Die Zwergschimpansen sind nur im Kongo zu finden.

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Die Bonobos leben in Großgruppen in den tropischen Regenwäldern.

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Trommler: Von der Kolonialherrschaft des belgischen Königs Leopold II. hat sich das Land nie erholt. Später folgten Mobutu-Diktatur und Bürgerkrieg.

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Tanz auf dem Dorffest: Zusammengehalten wird der zerrüttete Staat nur vom Kongo - als einzigem verlässlichen Verkehrsmittel.

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