Auf der Walz Wandervogel im Tiefschnee
Am Ziel einer langen Reise: Mein Vater Philipp Keuter war auf Wanderschaft. Das Bild entstand nach seinem Wanderbuch am 20. März 1929. Philipp kam von Neapel und stand in Rom für ein Foto an einer Brüstung.
Ein Zeugnis für Philipp Keuter: Der Lehrmeister und spätere Arbeitgeber von Philipp Keuter schreibt ein Zeugnis für fast achtjährige Betriebszugehörigkeit. Dieses Zeugnis wird während der Wanderschaft gebraucht, um die Ausbildung zu dokumentieren.
In feinem Anzug beim Fotografen: Fotografiert wurde selten, in einem Studio noch seltener. Es wird wohl einen wichtigen Grund gegeben haben für das Bild. Vielleicht wollte Philipp Keuter das Foto seiner Freundin in Arnsberg schenken.
Philipp Keuter mir einem Freund: Wenn man während der Wanderschaft einen Wegbegleiter hat, geht alles noch besser. Mein Vater steht auf dem Bild rechts.
Im Gesellenhaus: Philipp Keuter (2. Reihe von unten, 2.v.l.) fühlte sich wohl im Gesellenverein, hier traf er Gleigesinnte. Zu der Zeit hatte die Bewegung von Adolf Kolping seinen Höhepunkt.
Schüler vom Malerfachkursus: Philipp Keuter will so schnell wie möglich die Meisterprüfung machen. So nimmt er auch während seiner Zeit auf Wanderschaft an entsprechenden Kursen teil.
Gesellenvereintreffen in Rom: Ostern in Rom - wenn das kein Grund zum Feiern ist. Philipp Keuter steht in der unteren Reihe als 4. von rechts.
Engelsbrücke: Diese Brücke gehörte - neben den sakralen Denkmälern - zu den wichtigen Adressen während des Aufenthaltes in Rom.
Vor historischer Kulisse: Philipp Keuter sollte zwar das Hauptmotiv dieses Fotos sein, aber an Statisten fehlte es nicht. Besonders ein Carabinieri ist sehr fröhlich. Nach einem solchen Foto sieht man sich nie wieder.
Peterskirche und Petersplatz: Mona, die Urenkelin von Philipp Keuter, bereiste Rom 2006 - und brachte dieses Foto mit. Da sie von der Wanderschaft wusste, dachte sie an dieser Stelle an ihren Ur-Großvater.
Vor der Burgkulisse: Die Wanderzeit von Philipp Keuter geht langsam zu Ende. Die Stadt Nürnberg ist eine Besichtigung wert. Wer der Fotograf war, bleibt unbekannt.