Auf Krokodiljagd mit Aborigines - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Arnhemland Auf Krokodiljagd mit Aborigines

Der Fotojournalist David Gray hatte die seltene Gelegenheit, mit australischen Ureinwohnern im äußersten Norden des Kontinents auf Krokodiljagd zu gehen. Entstanden sind beeindruckende Aufnahmen einer archaischen Welt.
1 / 16

Der Aborigine Roy Gaykamangu pirscht sich an ein Krokodil heran, das er im trüben Fluss-Wasser gesichtet hat.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
2 / 16

Nur einen Schuss braucht der Ureinwohner, um das Reptil zu erlegen.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
3 / 16

Schnell trägt er es außer Sichtweite von Artgenossen und anderen Tieren ...

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
4 / 16

... häutet und zerteilt es.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
5 / 16

Sein Vater Marcus hebt ein kleines Krokodil hoch, das er gefangen hat. Er wird es am Leben lassen.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
6 / 16

Auch eine Echse musste ihr Leben lassen - es handelt sich um eine in Australien Goanna genannte Waranart.

Foto: David Gray / REUTERS
7 / 16

Als Anfang der Siebziger ein Jagdverbot für Krokodile erlassen wurde, waren sie in Australien fast ausgerottet. Die Population stieg danach wieder an, so dass die Behörden Jagdquoten für die Ureinwohner einführten.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
8 / 16

Suchen nach Beute: Bruce and Robert Gaykamangu aus Arnhemland, einem Siedlungsgebiet von Aborigines im australischen Northern Territory.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
9 / 16

Bruce Gaykamangu gehört zum Stamm der Yolngu - und er trägt sowohl die traditionelle Initiationsnarbe als auch ein Kruzifix.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
10 / 16

In Arnhemland leben 20.000 Ureinwohner auf einer Fläche von 97.000 Quadratkilometern. Das Land gehört ihnen. Wer sie besuchen will, braucht eine Einladung und muss diese oft bis zu ein Jahr im Voraus beantragen.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
11 / 16

Jimmy Burnyila ist sechundsiebzig Jahre alt. Er lebt in der kleinen Gemeinde Ramingining.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
12 / 16

Robin Mildjingi und sein Enkel Gasier sitzen vor ihrem Haus in Ramingining. Als Weißer in die Welt der Ureinwohner einzutauchen, bedeute, dass man einen Gang runterschalten müsse und die Welt mit ganz anderen Augen sehe, sagt der Fotograf David Gray.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
13 / 16

Erfrischungsbad in einem alten Eimer: Der vierjährige Gregory hat Spaß.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
14 / 16

Die australischen Aborigines besiedelten den Kontinent vor etwa 40.000 bis 60.000 Jahren. Früher gab es etwa 400 bis 700 Stämme, die als Jäger und Sammler lebten.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
15 / 16

Die Ankunft der europäischen Siedler im 18. Jahrhundert brachte den Ureinwohnern die totale Entrechtung. Es kam zu schrecklichen Massakern, und auch heute noch leben viele Aborigines in bitterer Armut.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
16 / 16

Steinmalereien auf einem Felsen in Arnhemland, in der Nähe des Townships Jabiru.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?