Auf Tour mit Deep Purple - DER SPIEGEL
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Auf Tour mit Deep Purple Einmal Rockstar und zurück

On the road mit Rocklegenden: Als Vorgruppe von Deep Purple durfte die Band von Stephan Orth 2001 mit auf Tour gehen. Er erinnert sich an grandiose Posen, intime Backstage-Momente und die Magie des berühmtesten Riffs der Rockgeschichte.
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Auf du und du mit Rocklegenden: Die Indie-Band April Daze mit Deep Purple im August 2001 in Nürnberg. Sechs Deutschland-Konzerte spielte die Kombo aus Remscheid und Wuppertal damals als Vorband der legendären Altrocker.

Foto: Elmar Natter
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Begeisterte Massen: Auftritt von Deep Purple am Dresdener Elbufer mit Blick auf die Altstadt im August 2001. Stephan Orths Band April Daze trat hier als Vorband auf.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Volle Hallen, leere Taschen: Während die Zuschauer im August 2001 70 D-Mark zahlten, um Deep Purple spielen zu sehen, kostete es die Vorband April Daze satte 500 Mark, um als Vorband der englischen Rockband auftreten zu dürfen.

Foto: Elmar Natter
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Rockshow in Rostock: Gitarrist Steve Morse und Sänger Ian Gillan während der Deep-Purple-Deutschlandtour im August 2001 in Rostock.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Steile Karriere: Die Indierock-Band April Daze veröffentlichte im April 2001 ihr Debütalbum "Soma". Nur vier Monate später war sie als Vorband von Deep Purple auf Deutschlandtour. Ganz rechts im Bild steht der einestages-Autor Stephan Orth.

Foto: April Daze
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Tourbus ist nicht gleich Tourbus: April Daze vor ihrem bescheidenen Bandmobil. Rechts daneben steht einer der drei Tour-Trucks der Hauptband Deep Purple. Nicht im Bild: die drei Luxus-Tourbusse der Bandmitglieder von Deep Purple.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Auf der Bühne: Roger Glover (l.) und Steve Morse von Deep Purple beim 40. Montreux Jazz Festival am 15. Juli 2006. Auf ihrer Deutschlandtour im Jahre 2001 überzeugten die Rock-Urgesteine auch die skeptischen Jungspunde der Indie-Vorband April Daze davon, dass ausufernde Soli und stampfende Rock-Riffs auch ihr Gutes haben können.

Foto: dpa
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Ganz neue Saiten: Im Backstage-Raum werden die Instrumente von April Daze für einen Auftritt als Vorband von Deep Purple in Topform gebracht.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Opulente Bühnenshow: Deep Purple fuhren bei ihrer Deutschlandtour im August 2001 eine fulminante Lichtshow auf - während der Auftritte der Vorband April Daze waren die Effekte bescheidener.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Souvenir aus dem Rock'n'Roll-Himmel: Der Backstage-Pass für die Deutschlandtour von Deep Purple im Jahr 2001.

Foto: April Daze
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Plötzlich Rockstars: Mehr Zuschauer als bei sämtlichen vorherigen Shows zusammen - April Daze beim Konzert in Dresden. Als Vorband von Deep Purple spielte die Indierock-Band statt vor 60 Leuten in einem Jugendzentrum mit einem Mal vor 6000 Menschen unter freiem Himmel.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Merchandise: 25 Mark pro CD - nicht immer war der Stand von April Daze gut besucht, denn die Zuschauer waren wegen der Hauptband Deep Purple aus England gekommen. Immerhin: nach dem letzten Konzert verkauften April Daze mehr als hundert CDs. Ein neuer Rekord.

Foto: Oliver Mühlbauer
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"Deep Purple in Rock": Die legendäre Rockband präsentierten am 1. September 1971 in Westberlin die Goldenen Schallplatten, die sie für ihr Album "Deep Purple in Rock" erhalten hatten. Wenig verwunderlich, dass eine Band, die bereits 1968 gegründet wurde, für junge Musiker wie die Mitglieder von April Daze bis zu ihrer gemeinsamen Tour nur als verstaubte Vinylplatte in Papas Wohnzimmerschrank existierte.

Foto: AP
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Gute Show: Gitarrist und einestages-Autor Stephan Orth im August 2001 auf der Bühne. Mit seiner Band April Daze spielte er als Vorgruppe von Deep Purple. "I really enjoyed the show, it was melodic, it was in tune", so der Purple-Bassist Roger Glover nach dem Auftritt - was genau der Rockstar mit "in tune" meinte, darüber rätseln Orth und der Rest seiner Band bis heute.

Foto: April Daze
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"Show Times": Vierzig Minuten Spielzeit können manchmal unglaublich kurz sein - der Ablaufplan für die Auftritte von Deep Purple und April Daze in Bonn am 19. August 2001.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Deep Purple in Budapest: Bassist Roger Glover mit Ian Gillan bei einem Konzert in Budapest am 6. November 2007. Während bei früheren Touren von Deep Purple regelmäßig Motorradketten oder Bierflaschen in Richtung Vorband flogen, ging es auf der Tour im August 2001 gesittet zu - selbst als die Vorband April Daze eine Ballade anstimmte.

Foto: dpa
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Für manche ein Heiligtum: Die Gitarre des Deep-Purple-Gitarristen Steve Morse.

Foto: Oliver Mühlbauer
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Classic meets Rock: Deep-Purple-Gitarrist Ritchie Blackmore mit seiner Band und dem Royal Philharmonic Orchestra am 24. September 1969 in der Royal Albert Hall in London. Purple-Keyboarder und Komponist Jon Lord hatte für diese Zusammenarbeit ein Concerto geschrieben. Ob bei diesem Konzert wohl auf die üblichen Rock-Posen verzichtet wurde?

Foto: Getty Images
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Vorsicht, nackte Altrocker! Warnung an der Deep-Purple-Garderobe in Nürnberg.

Foto: Oliver Mühlbauer
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