Internationale Raumstation Bauzeit 15 Jahre
6. März 1999: Vom Space Shuttle "Discovery" aus entstand diese Aufnahme der ISS. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Raumstation aus den zwei Modulen Sarja (unten) und Unity Node 1 (oben). Sarja war in Russland gebaut worden und am 20. November 1998 ins All gestartet. Die Nasa brachte zwei Wochen später Unity mit einem Shuttle in den Orbit.
6. August 2005: Die Internationale Raumstation ist immer größer geworden. Vier große Solarmodule sichern mittlerweile die Energieversorgung.
29. Mai 2011: Diese Aufnahme zeigt den aktuellen Ausbaustand der ISS. Die immer mehr erweiterte Station besitzt mittlerweile 16 große Sonnensegel.
Juni 2007: Die US-Raumfähre "Endeavour" ist an der Raumstation angedockt. Lange Zeit brachten sowohl Russland als auch die USA Astronauten beziehungsweise Kosmonauten zur ISS. Nach dem letzten Shuttle-Flug am 21. Juli 2011 muss Russland den Transport allein übernehmen.
19. Juli 2011: Die Besatzung der Raumfähre "Atlantis" entfernt sich von der ISS und schießt dieses Abschiedsfoto. Mit der "Atlantis"-Landung zwei Tage später endet die Ära der Space Shuttle.
Montage des russischen Forschungsmoduls Rasswet (18. Mai 2010): Gut ein Dutzend Nationen - neben den USA und Russland vor allem Europäer sowie Japan und Kanada - beteiligen sich an der ISS.
Japanisches Modul Kibo (16. April 2003): Mehr als 100 Milliarden Euro hat die Internationale Raumstation bislang gekostet.
Europäisches Modul Columbus: "Das Gemeinschaftsprojekt ISS ist eine Art Uno im Kosmos", sagte der vor einem Jahr gestorbene deutschstämmige Nasa-Manager Jesco von Puttkamer.
Aus Kanada: Canadarm2 - ein gigantischer Roboterarm, mit dem die Station zusammengebaut wurde. Das Foto stammt vom 1. Mai 2001.