Aufstand in Libyen Kampf gegen Gaddafi
In Bengasi tragen Trauernde am Freitag einen Toten durch die Straßen. Der Mann ist den Angaben zufolge bei Zusammenstößen der Demonstranten mit den regierungstreuen Truppen ums Leben gekommen.
Auch dieses Bild stammt aus Bengasi, wo sich Tausende Menschen zu einem Trauermarsch versammelt haben. Die Fahne des Königreichs Libyen, das Gaddafi durch seinen Putsch 1969 beendete, ist allgegenwärtig.
Diese Männer tragen am Freitag einen Sarg durch Bengasi, alle halten die Hand zum Victory-Zeichen in die Höhe.
Dieses Bild aus Bengasi wurde am Donnerstag aufgenommen. Seit Tagen versammeln sich dort und im ganzen Land immer wieder Tausende Menschen zum Protest gegen Muammar al-Gaddafi.
An der Grenze zwischen Libyen und Tunesien stehen Dutzende Menschen Schlange, um an Lebensmittel zu gelangen. Im ganzen Land wird die Nahrung allmählich knapp. Auf diesem Bild sind vor allem ägyptische Gastarbeiter zu sehen, die vor den Unruhen in Libyen auf der Flucht sind.
Dieses Standbild stammt aus einem Amateurvideo, das die libysche Oppositionsbewegung am Donnerstag veröffentlicht hat. Den Angaben zufolge zeigt es Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Regimegegnern in den Straßen von Bengasi. Die Nachrichtenagentur AP, der das Bildmaterial zugespielt wurde, konnte selbst keine Angaben zur Authentizität machen.
Gegner des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi unterbrechen in Bengasi für einige Augenblicke ihren Protest gegen das Regime und beten.
Ein Libyer zeigt ein Foto seines Sohnes, der im Gefängnis starb. Dem Gaddafi-Regime galt der junge Mann als politischer Gegner. Sein Sohn sei zusammen mit Tausenden anderen politischen Häftlingfen von Gaddafi-Schergen getötet worden, sagte al-Faitori Mefta al-Buras.
Ein vermummter Regimegegner steht vor einer Mauer in Bengasi, auf die Anti-Gaddafi-Slogans gesprüht sind.
Jetzt wird gefeiert: Regimegegner in Bengasi bejubeln ihren Triumph über Gaddafi - der Machthaber hat inzwischen die Kontrolle über die Küstenstadt verloren. Auch in anderen Teilen des Landes dominieren die Gegner des Machthabers.
Schaut her, hier wurden Regimegegner geknechtet: Libyer inspizieren ein Gefängnis, das von Demonstranten befreit wurde.
Letztes Geleit: Gaddafi-Gegner trauern um einen Freund, der bei den Auseinandersetzungen zwischen Regimegegnern und Truppen Gaddafis getötet wurde - den Sarg haben sie auf ihren Pickup geladen.
Die Uniformen des Gegners als Beute: Regierungsgegner in Bengasi streifen die Kleidung von geflüchteten Soldaten über.
Ein Regimegegner bewacht einen Checkpoint in der Nähe von Tobruk - die Stadt ist in den Händen der Gaddafi-Gegner.
Vor einem Feldlazarett der tunesischen Armee in der Grenzstadt Ras al-Dschadir drängen sich Gastarbeiter aus Ägypten. Auch Tausende Tunesier haben sich in den vergangenen Tagen aus dem krisengeschüttelten Libyen über die Grenze geflüchtet.
Am Freitag ist die Fregatte "Rheinland-Pfalz" der deutschen Marine im Hafen von Valletta auf Malta zu sehen. Die Bundeswehr soll bei der Evakuierung der Ausländer aus Libyen helfen.
Auch die Briten haben Unterstützung der Marine in das Krisengebiet entsandt. Die Fregatte "HMS Cumberland" hat im Hafen von Bengasi festgemacht. Das Schiff soll mehr als hundert britische Staatsbürger aus Libyen herausbringen.
An der libyschen Küste bei Bengasi betet am Donnerstag ein Demonstrant.
Ebenfalls am Donnerstag wurde dieses Bild aufgenommen. Es zeigt einen Regimekritiker in Bengasi, der sein Kind auf den Schulter trägt.
Im Hafen von Bengasi hat eine griechische Fähre festgemacht, die Gastarbeiter und andere Ausländer aufnimmt, um sie außer Landes zu bringen.
Aus der ehemaligen Militärbasis al-Katiba haben sich Regimegegner mit Munitionsvorräten eingedeckt. Der Stützpunkt in Bengasi war bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Oppositionellen überrannt worden.
Als Zeichen des Triumphes hat sich dieser Mann auf einen zerstörten Panzer in der Militärbasis al-Katiba gestellt und gestikuliert.
Auch dieses Standbild stammt aus einem Amateurvideo, das die libysche Oppositionsbewegung am Donnerstag veröffentlicht hat. Den Angaben zufolge zeigt es Regimegegner in den Straßen von Bengasi. Die Nachrichtenagentur AP, der das Bildmaterial zugespielt wurde, konnte selbst keine Angaben zur Authentizität machen.