Aufstieg und Fall: "Morbide, ironisch, satirisch" - DER SPIEGEL
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Aufstieg und Fall "Morbide, ironisch, satirisch"

Seit Juni ist das studentische Magazin "Aufstieg und Fall" auf dem Markt. Projektleiterin Sandra Broschat, 22, erzählt im Interview mit SPIEGEL ONLINE, wie sie trotz Krise die Erstausgabe gestemmt haben, warum sie im Magazin auf Service verzichten - und wieso es zum Orakel taugt.
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Seit Mitte Juni wird die Erstasgabe von "Aufstieg und Fall" verkauft. Als die Berliner Studenten anfingen, am Magazin zu planen, war die Wirtschaftskrise kein Thema für sie. Das änderte sich bei der Anzeigenakquise. mehr...

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Das Inhaltsverzeichnis verrät nicht wirklich viel, es gibt nur zarte Hinweise, worum es in den Artikeln geht. Bewusst schlicht, sagt Projektleiterin Sandra Broschat. "Es ist schwierig, so lange Texte zu einem zweizeiligen Vorspann runterzukürzen - und auch unnütz."

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Eigentlich soll "Aufstieg und Fall" kein aktuelles Magazin sein - doch kurz nach Erscheinen der Erstausgabe starb Michael Jackson. Der Artikel zu Jacksons pharaonenhaftem Hang zur Selbststilisierung war da schon längst geschrieben.

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"Morbide, ironisch, satirisch" nennt Projektleiterin Broschat den Blick von "Aufstieg und Fall" auf die Wirtschaftskrise. Bestes Beispiel sei die Bilderstrecke "Training Day", in der sich Angestellte absurden Spielchen hingeben.

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Vier mal jährlich soll "Aufstieg und Fall" künftig bundesweit mit einer Auflage von 10.000 Stück erscheinen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?