Ausbreitung der Cholera Mit Impfung gegen die Seuche
Trauer in Haiti (im Oktober 2010): Ein Mann deckt außerhalb des Hospitals von Marchand-Desalines ein Leichentuch über seinen verstorbenen Bruder. Forscher haben herausgefunden, dass man der Krankheit offenbar auch nach dem Ausbruch noch wirksam mit Impfungen begegnen kann.
Cholera-Patientin in Haiti (10. Januar 2011): Die Behörden appellierten an die Bevölkerung, besonders auf Hygiene zu achten.
Behandlung von Cholera-Opfern in Haiti (im Oktober 2010): Die aktuellen Erkenntnisse lassen vermuten, dass auch die rückwirkende Anwendung der Impfung Schutz gegen die Krankheit bieten kann. Sie sei deswegen "ein potentielles Werkzeug in Ausbruchszeiten", schreiben die beteiligten Forscher.
Uno-Soldaten in Haiti (im Oktober 2010): In dem Inselstaat entlud sich die Angst vor der Cholera auch in Gewaltakten. Blauhelmsoldaten mussten die Lage stabilisieren. In St. Marc etwa wurde eine Klinik der Organisation Ärzte ohne Grenzen von aufgebrachten Einwohnern attackiert, die Angst hatten, sich bei den Patienten anzustecken.
Auf der Suche nach Hilfe (im Oktober 2010): Zwei Frauen liefern einen Cholera-Patienten in der Provinz Artibonite in ein Krankenhaus ein. Inzwischen hat sich die Lage etwas stabilisiert.
Beerdigung eines Seuchentoten (Oktober 2010): Menschen tragen in der Provinz Artibonite ein Opfer der Cholera zu Grabe.
Behandlung unter Extrembedingungen (im Oktober 2010): Dieser Mann wird in einem Hospital in der Provinz Artibonite behandelt. Das Gebiet ist von der Krankheit am stärksten betroffen.
Bewusstloses Mädchen vor einer Sanitätseinrichtung in St. Marc (Oktober 2010): Für Kinder ist die Cholera besonders gefährlich. Sie könnten sehr schnell durch die Austrocknung des Körpers durch schweren Durchfall sterben, warnt das Hilfswerk Unicef.
Schwieriger Kampf (im Oktober 2010): Zur Eindämmung der Seuche ist insbesondere die Versorgung mit sauberem Trinkwasser notwendig. Impfungen scheinen aber auch ein zusätzliches Mittel zu sein, um die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen.
Suche nach Hilfe (im Oktober 2010): Menschen bringen eine bewusstlose Frau in eine Klinik in St. Marc.