Ausgegraben: Schwarze Pest - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Knochen-Studien Lebensdauer nach Pest-Zeit gestiegen

Nach der Zeit der Schwarzen Pest lebten die Menschen länger als davor. Diese zunächst überraschende Entdeckung machten brititsche Wissenschaftler, nachdem sie Skelette der Sammlung des Museum of London untersucht hatten.
1 / 3

Welche Auswirkungen hatte die Schwarze Pest auf die Menschen? Archäologin Sharon DeWitte von der University of South Carolina forscht in ihrer vorlesungsfreien Zeit stets an Knochen der Sammlung des Museum of London, die aus dieser Zeit stammen.

Foto: Sharon DeWitte
2 / 3

Untersuchter Schädel: Hier stellte die Forscherin eine überschießende Knochenbildung fest. Der Pest seien vornehmlich schwache und kranke Menschen erlegen, sagt DeWitte. Leute mit einer gesünderen Grundkonstitution hatten bessere Chancen, sie zu überleben.

Foto: Sharon DeWitte
3 / 3

Professorin DeWitte weiß: Der Zahn verrät die Gesundheit eines Menschen - die Analyse brachte ihr wichtige Informationen für ihre Studien. Ergebnis: Nach der Pest lebte es sich besser als vor der Pest. Zumindest länger. "Viele Menschen lebten danach über ihren 50. Geburtstag hinaus, viele sogar noch über den 70."

Foto: Sharon DeWitte
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?