Knochen-Studien Lebensdauer nach Pest-Zeit gestiegen
Welche Auswirkungen hatte die Schwarze Pest auf die Menschen? Archäologin Sharon DeWitte von der University of South Carolina forscht in ihrer vorlesungsfreien Zeit stets an Knochen der Sammlung des Museum of London, die aus dieser Zeit stammen.
Untersuchter Schädel: Hier stellte die Forscherin eine überschießende Knochenbildung fest. Der Pest seien vornehmlich schwache und kranke Menschen erlegen, sagt DeWitte. Leute mit einer gesünderen Grundkonstitution hatten bessere Chancen, sie zu überleben.
Professorin DeWitte weiß: Der Zahn verrät die Gesundheit eines Menschen - die Analyse brachte ihr wichtige Informationen für ihre Studien. Ergebnis: Nach der Pest lebte es sich besser als vor der Pest. Zumindest länger. "Viele Menschen lebten danach über ihren 50. Geburtstag hinaus, viele sogar noch über den 70."