Ausgegraben: Überflutetes Land - DER SPIEGEL
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Ausgegraben Überflutetes Land

Am Fuße des Plateaus von Giseh stand zu Zeiten des Pharao Menkaure eine große Stadt. Etwa alle vier Jahre wurde sie von einer Flutwelle zerstört - aber immer wieder aufgebaut. Ein Geograf rekonstruierte die Versuche, den Naturgewalten zu trotzen.
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Pyramiden von Giseh: Als Pharao Menkaure die dritte und kleinste der drei Pyramiden bauen ließ, wurde die Arbeiterstadt regelmäßig von Fluten zerstört. Der rund 180 Meter lange Krähenwall (Bildmitte) sollte das Wasser fernhalten. Sieben Meter hoch war diese Mauer. Auf dem Foto zu sehen sind die Chephren- und die Cheops-Pyramide.

Foto: Karl Butzer
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Blick auf Felsengräber: Der Geograf Karl Butzer von der Universität Texas und Kollegen haben Sedimentschichten untersucht, um die Fluten in der altägyptischen Stadt nachzuvollziehen. Binnen 40 bis 45 Jahren kam es demnach zu zehn verheerenden Fluten.

Foto: Karl Butzer
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Untersuchung des Sedimentgesteins: Die Arbeiter, die Menkaures Pyramide errichteten, lebten in einem ausgetrockneten Wadi. Solche Wadis sind tückisch. Regnet es stark im Oberlauf des ehemaligen Flusses schießt das Wasser in sein altes Bett. In einer mörderischen Lawine wälzt es sich im Wadi entlang und reißt alles mit sich, was in seinem Weg liegt.

Foto: Karl Butzer
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Die Pyramiden von Giseh, aufgenommen von Bord der Internationalen Raumstation: Menkaures Pyramide sie sollte die letzte sein. Sein Nachfolger Schepseskaf ließ sein Grabmal in Sakkara-Süd errichten, nicht mehr in Giseh.

Foto: ESA
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