Auslandssemester auf Bali Sommer, Sonne, Studium
Was eben noch ein Hirngespinst war, wurde schnell ernst: Christina Bedürftig, 25, am Flughafen München mit ihren beiden Freunden Michael und Mathias. Die drei verbrachten gemeinsam ein Auslandssemester auf Bali. mehr...
Sie hausten sehr komfortabel in einer Villa mit Pool und Personal.
Die Uni war von Palmen umringt, und trotz Klimaanlage schwitzte Christina in der Vorlesung.
Noch anstrengender war allerdings das Gewusel auf Balis Straßen. Täglich kämpfte sie sich auf ihrem Roller durch den Verkehr.
Dabei hielt sie immer mal wieder ein Polizist an, der ihr mit einem Strafzettel drohte, bis sie ihm ein paar Scheine zusteckte. Meistens trennte man sich trotzdem mit einem Lächeln, sagt Christina.
Auch Straßenverkäufer und Menschen, die ihr auf dem Roller entgegenkamen, lächelten sie an.
Das balinesische Essen war günstig und lecker. Wenn man seine frischen Säfte dann noch vor einem solchen Panorama schlürft wie hier in der Künstlerstadt Ubud, kann man es selbst kaum glauben.
Doch auch wenn gebratene Nudeln und Reis gut schmecken - "ein ordentlicher Burger muss ab und zu schon mal sein", fand Christina (rechts). Zum Glück war es kein Problem, auf Bali internationale Küche zu finden.
Denn bei so vielen Touristen ist für jeden etwas dabei. Die Urlauber gingen der Studentin manchmal allerdings ganz schön auf die Nerven.
Die deutschen Studenten wollten Bali nicht nur aus der Touristenperspektive kennenlernen und schlossen ein paar Bekanntschaften mit Balinesen.
Den Sonnenuntergang hatte Christina auch nach einem ganzen Semester noch nicht satt.
Wenn sie nicht zur Vorlesung musste, unternahm sie Ausflüge in den Norden der Insel und bestaunte Vulkane, Wasserfälle und Reisterrassen.