Außergewöhnliche Berufe: der Klavierbauer - DER SPIEGEL
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Klavierstimmer Ein Klavier, ein Klavier!

Es gibt Berufe, da kommt's auf jeden Ton an. Bei Siegmar Kesselmann gilt das wortwörtlich: Er ist Klavierstimmer. Wenn er am offenen Flügel sitzt und seine Werkzeuge auspackt, geht es dem Piano ans Eingemachte. Bis alles wieder perfekt klingt.
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Hauptsache, es klingt gut: Wenn der Berliner Klavierstimmer Siegmar Kesselmann Hand an ein Piano legt, reguliert er auch die Mechanik der komplexen Instrumente. Und testet dann natürlich den Klang. mehr...

Foto: Birgit Kesselmann
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"Musikbegeistert war ich schon immer", sagt der 52-Jährige. "Um Pianist zu werden, war ich aber nicht fleißig genug." Also wurde er Klavierbauer - wie drei seiner Großonkel vor ihm. Denn...

Foto: Birgit Kesselmann
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...Klavierstimmer kann man nur als Klavierbauer werden, eine eigene Ausbildung gibt es nicht. Seit 30 Jahren arbeitet Kesselmann nun mit dem sogenannten Stimmhammer in der Hand. Immer auf der Suche nach dem perfekten Ton. mehr...

Foto: Birgit Kesselmann
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Eine Werkstatt mit Klavierbegleitung: Hier sitzt Kesselmann zwar an seinem Arbeitsplatz in der Steinway-Niederlassung der Hauptstadt, aber er ist auch täglich in der Berliner Musikhochschule. Dort betreut er mit einem Kollegen hundert Instrumente.

Foto: Birgit Kesselmann
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Feintuning: Damit auch was zu hören ist, wenn man eine Taste anschlägt, muss die filigrane Mechanik funktionieren. Für diesen Job braucht man definitiv eine ruhige Hand. Und Stille

Foto: Birgit Kesselmann
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Jetzt bitte nicht "Für Elise" spielen - hier arbeitet noch jemand. Vor Konzerten oder bei Plattenaufnahmen stimmt Kesselmann auch oft die Flügel der Pianisten. "Ein Flügel ist unberechenbar", sagt er.

Foto: Birgit Kesselmann
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Klappe zu: Schon hübsch, so ein glänzender Flügel. Siegmar Kesselmann könnte ihn auch selbst bauen - er ist ja als Klavierbauer ausgebildet, Tischlern inklusive.

Foto: Birgit Kesselmann
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