Aussortierte Fußballprofis - DER SPIEGEL
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Wiese, Fathi und Co. Aussortierte Fußballprofis

Sie sind aussortiert und sollen den Verein verlassen: Viele Bundesliga-Spieler haben in ihren Clubs keine Zukunft mehr - wohl aber einen laufenden Vertrag. Dürfen sie noch mittrainieren?
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Missverständnis in Hoffenheim: Tim Wiese sollte die neue Nummer eins beim Bundesligisten werden, doch am Ende landete er auf dem Abstellgleis.

Foto: Uwe Anspach/ dpa
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Ebenfalls keine Zukunft im Kraichgau hat Mittelfeldspieler Tobias Weis. Über hundert Ligaspiele hat der 27-Jährige bereits für Hoffenheim absolviert, weitere sollen nach dem Willen der Verantwortlichen aber nicht hinzukommen.

Foto: Thomas Niedermueller/ Bongarts/Getty Images
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Bei Leverkusen treffsicher, in Hoffenheim mit nur einem Tor und einem Assist: Angreifer Eren Derdiyok soll den Verein nach einem Jahr wieder verlassen. In Hoffenheim gibt es sogar eine eigens eingerichtete Trainingsgruppe für die Spieler auf dem Abstellgleis.

Foto: Johannes Simon/ Bongarts/Getty Images
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Auch der HSV hat einige Spieler, von denen er sich trennen möchte. Etwa Mittelfeldspieler Gojko Kacar.

Foto: Sven Hoppe/ dpa
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Robert Tesche kam 2009 aus Bielefeld zum Hamburger SV, beim Hamburger SV absolvierte er zwar über 50 Spiele für die Profis, konnte sich aber nie wirklich durchsetzen. In der Rückrunde der vergangenen Saison wurde er an Absteiger Fortuna Düsseldorf verliehen.

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images
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Auch Paul Scharner soll abgeschoben werden. Er ist einer von sieben Spielern, die auf der Innenverteidigerposition eingesetzt werden können. Der Österreicher, zuletzt auf Leihbasis bei Wigan Athletic, wehrt sich allerdings gegen die Pläne des HSV: "Ein Paul Scharner gibt nicht auf."

Foto: Joern Pollex/ Bongarts/Getty Images
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Oliver Kreuzer, erst seit kurzem Sportchef beim Hamburger SV, möchte seinen Kader ausdünnen, um Personalkosten zu sparen.

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images
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In Mainz sollen ebenfalls zwei Spieler gehen: Abwehrspieler Malik Fathi...

Foto: imago
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...und Angreifer Nikita Rukavytsya.

Foto: Thorsten Wagner/ Bongarts/Getty Images
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Mainz-Manager Christian Heidel ist für die Transfers verantwortlich. Doch auch er sagt: "Wenn ein Spieler eine tolle neue Möglichkeit hat, der Verein ihn aber nicht gehen lassen will, dann ist der Verein der böse Bube. Wenn aber der Verein einem Spieler offen und fair sagt, dass er nicht mehr mit ihm plant, dann soll wieder der Verein der böse Bube sein."

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV, sieht die Sache etwas anders: "Wenn der Spieler sagt, er wolle sich durchsetzen, komme immer pünktlich zum Training, hänge sich voll rein, dann muss der Verein den vertraglichen Pflichten selbstverständlich nachkommen."

Foto: Christof Koepsel/ Bongarts/Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?