Austausch-Deal Trauer und Triumph
Letztes Geleit: Der Sarg von Ehud Goldwasser auf dem Weg zu seiner Ruhestätte
Trauer: Karnit Goldwasser, Witwe des getöteten Soldaten Ehud Goldwasser, bei der Beerdigung
Jubel: Der freigelassene Hisbollah-Mann Samir Kuntar bei einer Parade in Beirut, ...
...wo Kuntar und seine Mitkämpfer frenetisch gefeiert wurden.
Siegerposen: Kuntar bei seiner Ankunft am Grenzübergang Nakura...
...und später in Beirut mit Hisbollah-Führer Scheich Nasrallah bei einer Feier mit Zehntausenden Teilnehmern. 30 Jahre lang...
...war Kuntar in Haft - er ist für den Tod von fünf Israelis, darunter zwei kleinen Mädchen, verantwortlich.
Militärparade und Feiertagsstimmung: Kuntar mit vier weiteren freigelassenen Libanesen am Flughafen von Beirut.
Empfang durch die Staatsspitze: Kuntar schüttelt Libanons Präsident Michel Suleiman, Parlamentspräsident Nabih Berri und Premier Fuad Siniora die Hände.
Nasrallah (r.) und Kuntar (Mitte) bei der Siegesfeier: Israel fürchtet nun neue Angriffe der Hisbollah
Mitglieder der Hisbollah übergeben zwei schwarze Särge an das Rote Kreuz. Im Inneren befinden sich die sterblichen Überreste der beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev.
Triumph der Hisbollah: Kämpfer feiern den Deal mit der israelischen Regierung.
Tiefe Trauer auf der anderen Seite der Grenze: Israels Ministerpräsident Ehud Olmert umarmt Witwe Karnit Goldwasser am Sarg ihres toten Mannes.
Kerzen zum Gedenken an die beiden toten Soldaten: Israel verurteilte die Jubelfeste im Libanon.
Stille Ehre am Grenzübergang Rosch Hanikra: Die israelische Flagge bedeckt die Särge der beiden Toten.
Israelische Armeefahrzeuge transportieren die Särge der beiden Soldaten ab - bis zuletzt hatten ihre Familien gehofft, Goldwasser und Regev in die Arme schließen zu können.
Die Angehörigen, Freunde und Bekannte der beiden toten israelischen Soldaten brechen in Tränen aus.
Eldad Regev und Ehud Goldwasser, die beiden jungen israelischen Soldaten, die die Hisbollah fast auf den Tag genau vor zwei Jahren entführt hat, werden im Gegenzug an Israel übergeben.
Seit der Entführung bangten Vater Goldwasser und ...
... Vater Regev, um das Leben ihrer Söhne. Die Verschleppung der beiden Soldaten durch die Hisbollah war der Auslöser für den einmonatigen Libanon-Krieg, bei dem es den israelischen Streitkräfte aber nicht gelang, die zwei Geiseln zu befreien.
Kuntar bei der Freilassung in Israel: Polizisten bringen ihn aus dem Gefängnis, um ihn...
...gemeinsam mit anderen Hisbollah-Kämpfern auszutauschen. Der Deal ist in Israel umstritten.
Ein israelischer Soldat bewacht den Gefangenentransporter, mit dem Kuntar und die vier lebenden Hisbollah-Kämpfer zur Grenze gebracht werden.
Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes bringen 200 Leichen libanesischer Hisbollah-Kämpfer zum Übergabepunkt.
Samir Kuntar bei seiner Festnahme im Jahr 1979: Der libanesische Terrorist saß seit fast 30 Jahren in israelischen Gefängnissen, weil er 1979 in der Hafenstadt Naharija mehrere Juden ermordet hatte.
Grenzübergang Rosh Hanikra: Zuletzt hatte 2004 ein Gefangenenaustausch stattgefunden, bei dem die israelische Regierung mehr als 400 Libanesen und Palästinenser in die Freiheit entließ.