Australien: Bachelor- und Spinster Bälle - DER SPIEGEL
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Alkoholexzesse und große Liebe Bachelor- und Spinster-Bälle in Australien

Statt im Internet lernen Männer und Frauen im australischen Outback ihre Zukünftigen auf Junggesellen-Veranstaltungen kennen – bei denen es neben dem Flirten vor allem auch ums Trinken geht. Fotograf Ingvar Kenne war bei einigen Events dabei.
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Sie betrinken sich, sie tanzen und feiern - und suchen eigentlich nach einem Partner. Männer und Frauen aus ländlichen Gebieten Australiens treffen sich auf Junggesellen-Veranstaltungen, den sogenannten Bachelor und Spinster-Bällen, und lassen dort alle Hemmungen fallen.

Foto: Ingvar Kenne
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Bis vor vier Jahren hatte der in Sydney und New York City lebende Fotograf Ingvar Kenne noch nie von diesen Veranstaltungen gehört. Als er davon erfuhr, war er sofort begeistert und fuhr zu seinem ersten Ball.

Foto: Ingvar Kenne
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Mittlerweile hat Kenne zehn Events entlang der Ostküste Australiens dokumentiert - unter anderem in Victoria, New South Wales, Queensland und dem Northern Territory.

Foto: Ingvar Kenne
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Hauptevent ist der Ball, für den sich die Teilnehmer schick anziehen müssen. Zu Country-Musik wird dann bis in den Morgen getanzt.

Foto: Ingvar Kenne
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Schlammcatchen, Wet-T-Shirt Contests, und waghalsige Autofahrten gehören ebenso zu den Programmpunkten der Veranstaltungen.

Foto: Ingvar Kenne
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Der ein oder andere findet auf den Bällen aber auch einen Partner - zumindest für eine Nacht.

Foto: Ingvar Kenne
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Irgendwann sind alle betrunken. Im Eintrittspreis ist meist eine Getränke-Flatrate mit enthalten.

Foto: Ingvar Kenne
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Viele junge Leute kommen in Utes, einer Art Pick Up. Dort übernachten sie in Swags, einer Mischung zwischen einem kleinen Zelt und einem Biwaksack. Wenn sie überhaupt zum Schlafen kommen.

Foto: Ingvar Kenne
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Viele Teilnehmer verkleiden sich, als Krankenschwester, Schulmädchen oder als Braut.

Foto: Ingvar Kenne
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"Meine Bildauswahl ist noch ziemlich harmlos", sagt der Fotograf. "Ich habe Dinge gesehen und eingefangen, die viel persönlicher und möglicherweise peinlicher waren als das, was man hier sieht." Beispiele verrät er allerdings nicht.

Foto: Ingvar Kenne
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?