Australischer Exportschlager Ute Die Kultpritsche aus Down Under
Halb Pkw, halb Pick-up: Der 71er Holden HQ ist ein klassischer Ute - vorne Limousine, hinten Pritschenwagen. Die Bezeichnung Ute - sprich "Jut" - leitet sich von Utility Vehicle, also Nutzfahrzeug, ab.
Die Kultpritsche: Dieser 59er Chevy El Camino war vor allem in den USA verbreitet. Ihren Siegeszug traten die sogenannten Utes aber von Australien aus an.
Dauerbrenner: Ein Fünftel der in Australien neu zugelassenen Fahrzeuge sind Utes. Hier ein Modell von 2011, der Holden Commodore VE Series II SSV Ute.
Verkaufsschlager aus Down Under: Ein Foto von 1974 mit Holden HJs
Prachtexemplar: Ein 67er Chevrolet El Camino SS
Mehr als nur ein Nutzfahrzeug: So wie heute bei den Sport Utility Vehicle (SUV) wurde schon in den Sechzigern und Siebzigern Wert auf ein attraktives Äußeres der Utes gelegt.
Platz wie Heu: Ein Holden Ute, Baujahr 1990
Folgenschwere Zeilen: "Warum bauen Sie nicht ein Fahrzeug, mit dem man sonntags zur Kirche fahren und montags die Schweine zum Markt bringen kann", soll die Gattin eines Farmers 1932 in einem Brief an die Ford Fabrik im australischen Geelong geschrieben haben. Der 22 Jahre alte Lewis Thornet Bandt bekam in der Designabteilung von Ford den Auftrag, einen Wagen diesen Wünschen gemäß zu konstruieren - so entwickelte er den Ute.
Tierisch erfolgreich: "Känguruh Jäger" soll Henry Ford den Ute genannt haben, als er die Entwürfe zu Gesicht bekam - dennoch gab er grünes Licht für den Bau der Wagen.
Zwei Generationen, eine Marke: Holden baut seit Jahrzehnten Utes. Die Schlitten sind die großen Lieblinge der Tuning- und Restaurateursszene in Down Under in Australien.
Nationales Kulturgut: "Der Ute ist so typisch für Australien geworden wie das Känguru", sagt der Ford-Historiker Adrian Ryan.
Praktisch und ein bisschen protzig: Längst haben australische Autonarren, die sogenannten Revheads, Gefallen an den Utes gefunden.