Auswanderer Wie der Senf nach Russland kam
Sie brachten ihren strengen Glauben und eine scharfe Paste: Fromme Einwanderer aus dem ostsächsischen Herrnhut ließen sich im 18. Jahrhundert im heutigen Wolgograd nieder und bauten dort die erste Senfproduktion Russlands auf. Er wird bis heute verkauft. Von Andreas Herrmann
Johann Caspar Glitsch: Porträt von Johann Caspar Glitsch (1785-1852), der im russischen Sarepta eine Senfproduktion aufbaute.
Foto: Andreas Herrmann
Senftransport: Senfkörner werden mit Hilfe von Kamelen zur Verarbeitung in die Fabrik gebracht.
Foto: Andreas Herrmann
Ehemalige Senffabrik: Gebäude der Senffabrik des Herrnhuters Johann Caspar Glitsch in Sarepta, heute Teil von Wolgograd. Heute wird hier Sportbekleidung hergestellt.
Foto: Andreas Herrmann
Markensenf "Sarepta": Der Name "Sarepta" gilt noch heute als Markenzeichen für guten russischen Senf.
Foto: Andreas Herrmann
Markensiegel: Markensiegel dienten einst als Nachweis für den echten Sarepta-Senf aus der Produktion von Johann Caspar Glitsch.
Foto: Andreas Herrmann
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?