Auto-Museen Sinn und Sinnlichkeit
Geschmeidige Wucht: Der Mercedes-Benz Grand-Prix-Rennwagen von 1954 ist eine Skulptur der Geschwindigkeit. Das Auto steht jetzt in der Münchner Pinakothek der Moderne, sonst aber im Technischen Museum in Wien.
Autobahn-Kurier: Als der Wagen 1938 erschien, galt er als Inbegriff der Modernität auf Rädern. Das in der Pinakothek der Moderne gezeigte Auto gehört einem Sammler aus den USA.
Gegen den Wind: Lange Distanzen mit hohem Tempo zu überwinden - zu diesem Zweck wurde der Autobahn-Kurier gestaltet. Lediglich zwei Exemplare wurden gebaut.
Blitzen Benz: 1909, in dem Jahr, als Marinetti in seinem futuristischen Manifest eine Hymne auf die Geschwindigkeit verfasste, erschien dieses Rekordfahrzeug. Der Wagen schaffte 228,1 km/h und wurde als "achtes Weltwunder" gepriesen.
Stromlinie: Korrekt heißt dieses Auto W 196 R, es ist der Grand-Prix-Rennwagen von 1954, mit dem Mercedes-Benz nach dem Krieg wieder in den Motorsport zurückkehrte.
Ducken fürs Tempo: Der Blick von oben auf den Rennwagen zeigt, wie geschmeidig und funktional die Blechhaut geformt ist.
Studie C111: Die Designstudie aus dem Jahre 1977 war die Basis für einen Rekordwagen, der im Jahr darauf mit einem Fünfzylinder-Turbodieselmotor neun Weltrekorde aufstellte.
Bionic-Car: Ein Forschungsfahrzeug von Mercedes-Benz, dessen Karosserie dem Körper des Kofferfisches nachempfunden ist. Der Wagen ist windschlüpfig wie kein zweites Auto.
Mercedes 300 SL: Dieser Flügeltürer gehört dem König von Jordanien. Das Auto ist das einzige Exemplar dieser Baureihe, das auf besonderen Wunsch seiner Majestät mit Chromflügeln über den Radhäusern ausgeliefert wurde.