Auto-Pfandhaus Ostgathe - DER SPIEGEL
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Autos beim Pfandleiher Da fährt er hin

Franzosen verpfänden in schlechten Zeiten ihren Wein, Deutsche ihre Autos. Pfandleiher Manuel Ostgathe versteigert bis zu viermal im Jahr die Autos und Motorräder, die seine Kunden nicht mehr abholen. Aber sind das dann Schnäppchen? Besuch bei einer Versteigerung.
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Exot: Der Lotus ging weg für 22.000 Euro, damit lag er nur 2000 Euro über dem Aufrufpreis.

Foto: Andrea Reidl
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Heißbegehrt: Für diese Maschine von BMW reisten Interessenten von Berlin bis Bayern an.

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Rettung in letzter Sekunde: Dieser Mercedes wurde nicht versteigert. Der Eigentümer hatte am Morgen der Auktion die Kreditlaufzeit verlängert.

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Die Sorgenkinder des Auktionators: Zwei Harleys, zwei Themenmotorräder. Sie gehörtem einem Paar mit extravagantem Geschmack. Sie fuhr die cremefarbene Harley Davidson HPU D'Artagnan und er dasselbe Modell in schwarz als Jumping Jack Flash mit vielen Extras.

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Keine leichte Entscheidung: Bei Themenmotorrädern muss man das Design mögen.

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Erheblicher Wertverlust: 100.000 Euro hatte der Eigentümer vor sechs Jahren für sein Stones-Motorrad bezahlt - bei der Auktion wollte bei einem Startpreis von 24.000 Euro niemand zuschlagen.

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Verschiedene Ansichten: Der Karman Ghia habe eine kleine Delle, hatte der Eigentümer am Telefon gesagt. Bei der Inspektion entpuppte sich die Delle als ausgewachsener Blechschaden.

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Augenmaß: Eine Probefahrt ist bei einer Versteigerung nicht möglich. So versuchen die potetziellen Käufer, sich durch ausgiebiges Begutachten ein Bild vom Zustand des Fahrzeugs zu machen.

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Ausstellungsstück: Die Yamaha XVS 1300 A Custom Bike nahm der Inhaber einer Autolackiererei mit. Er stellt sie sich ins Schaufenster, als Hingucker für seine Kunden. Fahren kann er sie nicht. Er hat überhaupt keinen Führerschein.

Foto: Andrea Reidl
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?