Auto-Rikscha: Tausendfaches Tuckern - DER SPIEGEL
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Auto-Rikscha Tausendfaches Tuckern

Für Indien ist das Mobil die Stütze des öffentlichen Nahverkehrs: ohne die Auto-Rikscha ginge in Städten wie Delhi gar nichts mehr. Klein, wendig und luftig wie eine Hollywood-Schaukel knattert sie durchs tägliche Chaos – und kommt mit Shivas Hilfe unversehrt ans Ziel.
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Tuk-Tuk: Drei Räder, ein schmaler Sitz für den Fahrer und Platz für eine nicht näher definierte Anzahl von Fahrgästen. Rund 70.000 Rikschas dieses Typs tuckern durch die Straßen der indischen Hauptstadt Delhi.

Foto: Tom Grünweg
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Solzer Besitzer: S.N. Sharma fährt seit zehn Jahren mit seiner Rikscha durch Delhi. "Unfallfrei" sagt er, und geht lächelnd über dutzende von Beulen und Dellen hinweg.

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Antriebsquelle: Im Heck sitzt der Motor, ein 180 Kubikzentimeter großer Einzylinder, der rund sechseinhalb PS mobilisiert.

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Gashahn: Unter Passagiersitz ist der Erdgastank untergebracht. Hinter dieser Klappe sitzt der Haupthahn, der erst aufgedreht werden muss, wenn das Tuk-Tuk in Fahrt kommen soll.

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Locker durch die Stadt: Luftig und zugleich eng geht es zu in einem Tuk-Tuk. Die Mobile werden in Lizenz vom indischen Großkonzern Bajaj hergestellt. Allein im vergangenen Jahr waren es 300.000 Exemplare für ganz Asien.

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Karges Innenleben: So sieht der Arbeitsplatz von S.N. Sharma aus. Vor dem schmalen Lenker hat der Rikscha-Pilot drei Götterbilder angebracht.

Foto: Tom Grünweg
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Quer durch die Stadt: Auf freier Straße wird die grün-gelbe Rikscha maximal 50 km/h schnell, doch ihr eigentliches Metier ist das dichte Verkehrsgewühl der Millionen-Metropole.

Foto: Tom Grünweg
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