Auto Rückrufaktionen - DER SPIEGEL
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Von Chrysler bis Toyota Große Rückrufaktionen

Regelmäßig müssen Autohersteller Wagen in die Werkstätten beordern. In der Abgasaffäre steht Volkswagen mit elf Millionen betroffener Autos vor einer der größten Aktionen der vergangenen Jahre. Beispiele für Rückrufe der vergangenen Jahre im Überblick.
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Die Affäre um manipulierte Volkswagen-Autos ist gerade erst am Anfang. Mehr und mehr Details kommen ans Licht. Ob es zu Rückrufen von in Deutschland betroffenen Autos kommt, ist noch nicht klar. VW kündigte zuletzt zumindest Nachbesserungen an. Wenn es soweit kommt, könnte es sich mit elf Millionen manipulierten Autos weltweit um eine der größten Rückrufaktionen bisher handeln.

Foto: Patrick Pleul/ picture alliance / dpa
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Ein Beispiel für einen Rückruf, der noch ganz frisch ist und ebenfalls VW betrifft: Im August musste der Konzern wegen Airbag-Problemen in den USA 420.000 Autos zurückrufen. Schwierigkeiten mit einer Feder am Lenkrad könnten dazu führen, dass der Airbag bei einem Unfall nicht auslöst.

Foto: David Zalubowski / AP
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Juli 2015: Chrysler ruft in den USA 1,4 Millionen Wagen wegen einer Sicherheitslücke zurück, die zwei Hacker aufgedeckt hatten. Durch fehlerhafte Software könnten Autos aus der Ferne manipuliert werden.

Foto: Joe Raedle / AFP
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Mai 2015: Der japanische Airbag-Hersteller Takata gibt Gefahren bei insgesamt 33,8 Millionen Fahrzeugen zu und läutet damit die bis dahin größte Rückrufaktion der US-Autoindustrie ein. Im Bild ist US-Senator Bill Nelson bei einer Anhörung zu sehen.

Foto: J. Scott Applewhite / AP
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April 2015: Der japanische Kleinwagenspezialist Suzuki Motor ruft rund zwei Millionen Autos in die Werkstätten zurück, die meisten davon in Japan. Grund sind mögliche Defekte bei Zündschlössern.

Foto: Kiyoshi Ota/ picture alliance / dpa
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März 2014: General Motors weitet die Rückrufaktion wegen Problemen an Zündschlössern aus. Betroffen sind mittlerweile rund 2,6 Millionen Fahrzeuge. Sie wurden meist in den USA und Kanada verkauft. Der Konzern muss sich für mindestens 13 Tote und 31 Unfälle verantworten.

Foto: imago
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November 2013: Volkswagen holt mehr als 2,6 Millionen Autos in die Werkstätten. Weltweit gibt es Qualitätsprobleme. Im selben Monat treten wegen diverser Rückrufaktionen des südkoreanischen Autobauers Hyundai drei Manager dieses Unternehmens zurück.

Foto: Jens Meyer/ AP
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Oktober 2012: Fast 7,5 Millionen Autos weltweit ruft Toyota wegen Problemen mit elektrischen Fensterhebern zurück. 2009 hatte der Konzern mehrere Millionen Wagen in den USA zurückgerufen, nachdem es wegen blockierter Gaspedale zu schweren Unfällen gekommen war.

Foto: imago
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