Auto-Tuning: Inszenierung einer Rüstung - DER SPIEGEL
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Auto-Tuning Inszenierung einer Rüstung

Wer tunt, liebt Breitreifen, bullige Spoiler und Lackierungen mit "Boah-ey"-Effekt. Warum aber motzen gerade Besitzer von Klein- und Familienwagen ihren Fiesta, Polo oder Kangoo zum Boliden auf? Psychologen sehen dahinter den "drängenden Wunsch nach eigener Identität".
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Extrem-Familienauto: Der VW Sharan, der von Steffen Loose nach allen Regeln der Tuningkunst aufgemöbelt wurde

Foto: Sallus
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Hifi-Kombi: Ein BMW-Kombi aus dem Hause Sallus. Der Kofferraum wird komplett für Komponenten einer Hifi-Anlage genutzt, der Wagen fällt somit als Familienauto aus. Selbst Reggae-Star Shaggy war beeindruckt

Foto: Sallus
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Wilder Clio: Gerade Kleinwagen wie der Renault Clio werden gerne verbreitert, tiefergelegt oder sonstwie aufgemotzt

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Flame-Job: Züngelnde Flammen über der kompletten Fahrzeugseite, dazu Flügeltüren und Räder, die gerade so in die Radhäuser passen - ein VW Golf muss keineswegs aussehen wie von der Stange

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Getunter Smart Roadster: Selbst Minimobile wie der Smart geraten in die Hände von Tunern - und werden dann nach allen Regeln der Anbaukunst aufgemöbelt

Foto: AP
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Golf mit Flügeln: Nach vorn und oben öffnende Türen, wie sie die Supersportwagenmarke Lamborghini einsetzt, sind inzwischen auch für sehr viel kleinere und schwächere Autotypen erhältlich

Foto: AP
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