Brückeneinsturz in Unterfranken Großeinsatz an der A7
Ein Teil des Neubaus einer Autobahnbrücke ist bei Werneck in Unterfranken in die Tiefe gestürzt. Ein Arbeiter kam dabei ums Leben.
Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren 20 Arbeiter an der Baustelle beschäftigt. Mindestens sechs wurden schwer verletzt.
Inzwischen ist die Baustelle gesichert, sie würde nun behandelt "wie ein Tatort, an dem nichts verändert werden kann", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken.
Bei der Brücke handelt es sich um die Talbrücke Schraudenbach. Sie ist bis zu 22 Meter hoch.
Inzwischen läuft der Verkehr über die A7 an der Unglücksstelle wieder normal, nachdem Schaulustige dort am Mittwoch einen Stau verursacht hatten. Der Verkehr führt über die alte Brücke neben dem Neubau, weswegen diese Strecke nicht direkt betroffen ist, wie ein Polizeisprecher erläuterte.
Die Talbrücke Schraudenbach liegt zwischen der Raststätte Riedener Wald und dem Kreuz Schweinfurt/Werneck.
In der Nacht zu Donnerstag wurde der Rettungseinsatz beendet. Polizei und Staatsanwaltschaft Schweinfurt sowie das Gewerbeaufsichtsamt haben den Ermittlern zufolge die Ermittlungen zur Ursache des Betriebsunfalls übernommen.
Noch in der Nacht seien weitere Informationen gesammelt worden, um mögliche Fehler zu erörtern, sagte ein Polizeisprecher. Was das Unglück verursacht habe, könne jedoch noch nicht gesagt werden.