Autogramm Audi A4 Der brave Bayer
Der überarbeitete Audi A4 startet im September in drei Varianten - als Limousine, als Avant (links) und als Geländekombi Allrad (rechts). Die Preise beginnen bei 33.600 Euro.
Die wichtigste Änderung im Innenraum ist der große Bildschirm, der jetzt endlich auch auf Fingerzeige reagiert.
Topmodell der Baureihe ist der S4, den es künftig in Europa nur noch als Diesel gibt.
Als Limousine kostet der S4 mindestens 62.600 Euro.
Vor allem im Profil erkennt man die Designänderungen, denn die Flanken sind stärker modelliert und über den Kotflügeln treten nun die sogenannten Quattro-Blister hervor.
Audi feiert den S4 als eiligen Dauerläufer, weil er theoretisch fast 1000 Kilometer Reichweite hat und trotzdem beschleunigt wie ein Sportwagen.
Am Heck soll eine durchgehende Chromspange die Brücke zum roten Leuchtschwert der Modelle vom A6 aufwärts schlagen. Was die Designer sich halt so ausdenken.
Der S4 beschleunigt in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 und wird bei 250 km/h abgeriegelt.
Unter der Haube steckt ein neuer V6-Diesel mit 347 PS und 700 Nm. Sein Clou sind der elektrische Verdichter gegen das Turboloch und der Riemengenerator mit 48-Volt-Technik, der den Verbrauch zügelt.
Das Cockpit macht einen großen Sprung, wirkt aber nicht so harmonisch und integriert wie bei den Konkurrenten.
Weil es jetzt einen Touchscreen gibt, ist der MMI-Controller auf dem Mitteltunnel Geschichte und man hat mehr Platz für anderen Krimskrams.