Autogramm: BMW R 1200 R im Test - DER SPIEGEL
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Autogramm BMW R 1200 R Dem Wasserbüffel aufgesessen

Nach 90 Jahren Motorradbau setzt BMW immer noch auf den alten Boxer. Auch bei der neuen Roadster R 1200 R haben die Münchner auf das altgediente Aggregat gesetzt. Zu Recht.
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Alibi-Windschildchen: Der optionale Windschutz der R 1200 R ist eher eine optische Ergänzung zum Cockpit denn Hilfe im Wind.

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Boxer-Perfektion: Die 2015er flüssigkeitsgekühlte Version des bayerischen Traditionsaggregats hat zwei obenliegende Nockenwellen und eine Ausgleichswelle.

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Schlüsseldienst: Der Schlüssel bleibt in der Fahrerjacke. Gestartet wird die R 1200 R per Funkimpuls und Knopfdruck.

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Farbspiele: Neben der Sportvariante Lightwhite (mit rotem Rahmen und Spoilern) und dem dezenten Cordobablau liefert BMW auch die eher klassische Variante Thundergray Metallic aus.

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Moderne im traditionellen Gewand: ABS, elektronisch verstellbares Fahrwerk "Dynamic ESA" und Tempomat sind in BMWs Klassiker versteckt.

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Bayerischer Vortrieb: Wie alle Boxer aus München hat die R 1200 R den traditionellen Kardanantrieb.

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Falsche Gewichtung: Das digitale Cockpit in voller Blüte mit Informations-Overkill. Wir hätten gerne einen analogen Drehzahlmesser und eine klare digitale Ziffer für die Geschwindigkeit.

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Kurvenkönigin: Die R 1200 R lässt sich trotz 230 Kilogramm Nassgewicht filigran durch die Kurven wiegen.

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Weniger ist mehr: Die Angaben im Cockpit lassen sich freundlicherweise per Menü in drei Stufen auf das Wesentliche reduzieren.

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Paradigmenwechsel: Bei der neuen R 1200 R hat BMW die bewährte Telelever-Frontaufhängung gegen eine Upside-Down-Teleskopgabel getauscht.

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Sonorer Sound: Die 1200 R Roadster liebt das Understatement. Im Vergleich etwa zur BMW R nineT ist die Soundkulisse eher verhalten.

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Bulliger Genosse: Das fliehende Roadsterheck unterstreicht die brachial wirkende Boxer-Masse.

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Streckenführung: Der BMW Navigator V und die passende Halterung für die R 1200 R sind natürlich kostenpflichtiges Zubehör.

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Sitzkuhle: Der Standardsitz der R 1200 R baut tief. Für sportliche und große Fahrer ist bei der Bestellung auch ein höherer, schmaler geschnitte Sitz ohne Aufpreis im Angebot.

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Schubkraft: Der flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor bringt 125 PS und 125 Nm Drehmoment auf den Prüfstand.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?