Autonomes Fahren Computer, übernehmen Sie!
Alles im Blick: Bereits heute können sogenannte Kreuzungsassistenten Fußgänger oder Hindernisse an Kreuzungen erfassen und dass Auto selbstständig abbremsen. Diese Entwicklung wird weitergehen - in Zukunft können Kollisionen durch Datenaustausch mit anderen Fahrzeugen vermutlich fast vollständig vermieden werden.
Das Auto denkt, das Auto lenkt: Schon in naher Zukunft wird es möglich sein, die Kontrolle über das Auto vollständig dem Auto selbst zu übergeben.
Highway to Kontrollverlust: So stellt sich der Autozulieferer Continental die verschiedenen Stufen auf dem Weg zum selbstständig fahrenden Auto vor. 2016 teilautomatisiertes Fahren, 2020 hochautomatisiertes Fahren, 2025 vollautomatisiertes Fahren.
Assistenzsysteme: Mercedes-Benz testet zur Zeit einen sogenannten Spurwechselassistenten, der beim Antippen des Blinkerhebels eigenständig überholt - unter Erfassung des kompletten Fahrzeugumfelds.
Stopp! Notbremsassistenten, die das Fahrzeug im Ernstfall selbstständig verzögern, gehören bei manchen Herstellern heute schon zur Serienausstattung.
Totale Überwachung: Notbremsassistenten nutzen meist die Sensorik anderer Systeme wie etwa die automatische Abstandsregulierung.
Gut erkannt: Diese Abbildung zeigt den Notbremsassistenten von Volvo. Er ist kombiniert mit einem Fußgängererkennungssystem.
Projekt Sartre: Beim Testprojekt von Volvo klinken sich Fahrzeuge mithilfe aktueller, aber modifizierter Serientechnik hinter einem Führungsfahrzeug in eine Kolonne ein. Der Fahrer kann dann das Steuer aus der Hand geben - bis er wieder aus dem Konvoi ausschert.
Das Google-Auto: Seit Monaten schon testet der Suchmaschinengigant eine Flotte von selbstfahrenden Autos auf den Straßen Kaliforniens - mit Erfolg. Einen ähnlichen Test hat der Automobilzulieferer Continental absolviert, allerdings im Gegensatz zu Google unter Einsatz seriennaher Technik.