Autorennspiel: "Racer 0.2" - DER SPIEGEL
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Autorennspiel "Racer 0.2"

Bei Computer-Rennspielen ist eine hyperrealistische Wirkung sehr erwünscht. Die Bildschirm-Raserei soll realistischer wirken als die Realität. Auf verblüffende Art real - und zugleich virtuell - ist das Rennspiel "Racer 0.2" des Grafikkunst-Trios "Sputnic" aus Krefeld.
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Racer 0.2: Auf dieser Rennpiste aus Pappkarton, die derzeit als große Acht aufgebaut und zirka 15 Meter lang ist, fährt ein ferngesteuertes, mit einer Kamera bestücktes Modellauto. Gesteuert wird der Rennwagen im Maßstab 1:28 von einer alten Spielebox aus, in die das Kamerabild des Flitzers übertragen wird. Realisiert hat diese spezielle Idee eines Autorennspiels das Krefelder Grafikdesign-Trio "Sputnic".

Foto: Sputnic
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Grafikdesign-Trio "Sputnic": Kennengelernt haben sich die drei während ihres Kommunikationsdesign-Studiums an der FH Niederrhein in Krefeld - Nicolai Skopalilk (oben), Nils Voges (Mitte) und Malte Jehmlich (unten).

Foto: Sputnic
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Spielegondel "Nürburgring Power-Slide": Auf Ebay wurde diese Spielegondel ersteigert, jetzt steht sie in einem Atelier in Krefeld. Der Spieler von "Racer 0.2" bewegt von hier aus das ferngesteuerte Rennauto über die Piste - er sieht dabei lediglich die Kamerabilder, die das Modellauto auf den Fernsehschirm in der Spielegondel überträgt.

Foto: Sputnic
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Zieldurchfahrt: Das Rennauto rollt gerade durch die Lichtschranke an Start und Ziel. Hier wird die Rundenzeit gemessen, denn natürlich geht es auch bei "Racer 0.2" darum, wer am schnellsten fahren kann.

Foto: Sputnic
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Kein Blickkontakt: Während das Rennauto über die Pappkarton-Piste brettert, sitzt der Spieler völlig konzentriert in der Cockpit-Gondel (rechts im Hintergrund) und hat keinen direkten Blickkontakt zum Geschehen auf der Fahrbahn.

Foto: Sputnic
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Andere Realitätsebene: Obwohl ein echtes, kleines Rennauto hinter dem Rücken des Spielers über eine ebenso reale Rennbahn saust, geht der Blick starr auf den Bildschirm, auf dem die Aufnahmen der Onboard-Kamera des Modellflitzers zu sehen sind.

Foto: Sputnic / Peter Neumann
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Weitere Ausbaustufen: Natürlich lässt sich die Rennbahn nahezu beliebig umbauen oder erweitern. "Sputnic" denken aber auch an andere Ausbaustufen des Spiels, etwa den Einsatz eines zweiten Rennautos oder eine weitere virtuelle Ebene, bei der nur auf dem Bildschirm zum Beispiel bestimmte Hindernisse auf der Bahn auftauchen.

Foto: Sputnic
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