Autorentheatertage in Berlin - DER SPIEGEL
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Autorentheatertage in Berlin Pessimistisch im Hier und Jetzt

Der Literaturkritikerin Sigrid Löffler gehen manche Theaterregisseure auf den Geist, seit zehn Jahren schreibt sie nicht mehr über das Geschehen auf deutschen Bühnen. Nun hat sie sich wieder auf ihre alte Liebe eingelassen – als Jurorin der Autorentheatertage Berlin.
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Zehn Tage lang Gastspiele mit den interessantesten neuen Stücken der Saison bei den Autorentheatertagen in Berlin: Unter anderen dabei sind "Ich wünsch mir eins" von Azar Mortazavi vom Theater Osnabrück...

Foto: Uwe Lewandowski
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... und "Call me God" vom Münchner Residenztheater über einen Attentäter und die Hysterie der Medien.

Foto: Hans Jörg Michel
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Strenge Selbstreflexion: Jurorin Sigrid Löffler hat drei Stücke für die "Lange Nacht der Autoren" ausgewählt.

Foto: Ursula Düren/ picture alliance / dpa
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Eines davon ist Matthias Naumanns "Schwäne des Kapitalismus". Ein "theatralisch und politisch hochinteressanter Text", findet Löffler.

Foto: Artur Holling
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Im zweiten ausgewählten Text "Exzess, mein Liebling" von Olivia Wenzel (Foto)...

Foto: Schfersphilippen
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... und im dritten, "Die Schweizer Krankheit" von Uta Bierbaum, steckt für Löffler ein allgemeines Gundgefühl: Menschen stecken hilflos im falschen Leben fest, verloren in der Welt und mit sich selbst unzufrieden.

Foto: Stefan Klüter
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?