Avi Avital, Mandoline: Between Worlds - DER SPIEGEL
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Mandolinenvirtuose Gezupft wie gesprungen

Mandolinenmusik als verzupfte Langeweile, das war einmal. Wenn sich der Virtuose Avi Avital Klassik und Moderne vorknöpft, strömen klangvolle Sturzbäche über den Zuhörer. Ein solcher Wasserfall rauscht weltmusikalisch auf seiner neuen CD "Between Worlds".
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Avi Avital wurde 1978 in der israelischen Stadt Beerscheba (Be'er Sheva) geboren und begann bereits mit acht Jahren, Mandoline zu spielen. Er besuchte später die Musikakademie in Jerusalem, wechselte dann nach Padua (Konservatorium "Cesare Pollini") und nahm sich den spanischen Gitarrenvirtuosen Andres Segovia zum Vorbild.

Foto: Jean-Baptiste Millot/ DG
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2012 erschien Avi Avitals Album "Bach", das er mit der Kammerakademie Potsdam einspielte. Darauf spielt er eigene Bearbeitungen von Cembalo- und Violinkonzerten. Zwei Jahre zuvor wurde er bereist mit einem US-Grammy für seine Aufnahme vom Mandolinkonzert des zeitgenössischen Komponisten Avner Dorman ausgezeichnet.

Foto: Jean-Baptiste Millot/ DG
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Längst gehört Avi Avital zu den gefragten Solisten der internationalen Konzertszene. Allein 2013 gastierte er unter anderem beim Schleswig-Holstein-Festival, in Berlin, New York, Italien, Polen und Japan. 2014 sind eine Australientournee sowie Konzerte in Taiwan uns Kanada geplant.

Foto: Jean-Baptiste Millot/ DG
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Allzuviel genuine, anspruchsvolle Literatur für die Mandolina gibt es nicht. Avi Avital begegnet diesem Mangel mit Bearbeitungen: Die positive Resonanz darauf gibt dem Virtuosen Recht. Und macht neugierung auf weitere Entdeckungen Avitals.

Foto: Jean-Baptiste Millot/ DG
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