Axolotl: Die Wunderheiler - DER SPIEGEL
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Axolotl Die Wunderheiler

Wissenschaftler sind dem Geheimnis nachwachsender Gliedmaßen, Muskeln und Nerven auf die Spur gekommen. Sie haben erstmals das Genom des Axolotl entwickelt.
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Axolotl sind erstaunliche Tiere. Die mexikanischen Schwanzlurche können Gliedmaßen oder Organteile nachwachsen lassen. Mit 32 Milliarden Basenpaaren ist das Erbgut der Tiere mehr als zehnmal so groß wie das menschliche Genom.

Foto: Dario Lopez/ ASSOCIATED PRESS
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Forschern ist es nun erstmals gelungen, das komplette Erbgut zu entziffern. Es ist das bisher größte Genom, das jemals sequenziert wurde, wie das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig mitteilte.

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Die Forscher hoffen dadurch, das Geheimnis der nachwachsenden Gliedmaßen zu entschlüsseln.

Foto: Tkadletz Hannes/ Tkadletz Hannes/IMP/dpa
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Wegen ihrer erstaunlichen Regenerationsfähigkeit werden Axolotl seit knapp 150 Jahren erforscht. Deshalb leben in Labors mittlerweile wohl mehr Exemplare als in der Natur.

Foto: Tomas Bravo/ REUTERS
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Dabei entdeckten die Wissenschaftler mehrere Gene, die nur beim Axolotl und anderen Amphibienarten vorkommen und in regenerierendem Gewebe aktiv sind.

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Darüber hinaus fehlt beim Axolotl ein wichtiges und weit verbreitetes Entwicklungsgen namens PAX3; dessen Funktion übernimmt beim Axolotl ein verwandtes Gen namens PAX7. Beide Gene spielen demnach eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Muskeln und Nerven.

Foto: DPA
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"Wir haben jetzt die genetische Karte in der Hand, mit der wir untersuchen können, wie komplizierte Strukturen, zum Beispiel Beine, nachwachsen können ", sagte Sergej Nowoshilow, der an der Studie mitgearbeitet hat.

Foto: Tkadletz Hannes/ Tkadletz Hannes/IMP/dpa
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