Azubi-Import: Junge Südeuropäer gesucht - DER SPIEGEL
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Azubi-Import Junge Südeuropäer gesucht

In großem Stil will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen junge Südeuropäer auf deutsche Lehrstellen lotsen. Helfen soll der Azubi-Import gegen deutschen Fachkräftemangel wie auch Europas Jugendarbeitslosigkeit. Aber oft scheitern die Jugendlichen an Alltagskummer: Heimweh.
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Köder-Webseite: Den "Job meines Lebens" verspricht die Bundesagentur für Arbeit jungen Jobinteressenten, die bei deutschen Unternehmen anheuern wollen. Sie bekommen Deutschkurse im Heimatland wie vor Ort; ihre Reisekosten werden bezahlt, Praktikums- und Azubi-Gehälter aufgestockt. Das Projekt ist Teil einer Anwerbe-Offensive im Ausland. mehr... 

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Die ersten sind schon da: 25 junge Kosovo-Albaner wurden per Pakt mit der Bundesrepublik nach Dortmund gelotst, wo sich die Handwerkskammer um sie kümmert. Sonst ist der Azubi-Import stets sehr kompliziert, doch...

Foto: Handwerkskammer Dortmund
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...Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will noch viel mehr ehrgeizige Jugendliche nach Deutschland holen. Das soll helfen im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, die vor allem in Südeuropa grassiert. Und gegen den Fachkräftemangel in Deutschland soll es ebenfalls helfen.

Foto: Stephanie Pilick/ dpa
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Gar nichts hält davon Sahra Wagenknecht. Die stellvertretende Voritzende der Linkspartei lehnt Lehrstellen für Südeuropäer in Deutschland ab - erst müsse hier eine Ausbildungsoffensive starten, bevor "Talente aus anderen Ländern" abgeworben würden.

Foto: Jan Woitas/ dpa
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Auszubildende bei Airbus in Hamburg: Hightech ist eine der Problemzonen des deutschen Ausbildungsmarktes - hochqualifizierte Ausbildungen, alles, was mit Mechatronik und Technik zu tun hat.

Foto: Marcus Brandt/ picture alliance / dpa
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Hotels und Gaststätten zählen zu einer anderen Problemzone, nämlich zu den schlecht bezahlten und harten Berufszweigen, in denen junge Deutsche kaum mehr eine Lehre anfangen mögen.

Foto: Jens Büttner/ dpa
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Arbeitgeber treffen Jobinteressenten: Zu den Pionieren der Anwerbung im Ausland zählt Peter L. Pedersen von der Hanseatischen Weiterbildungs- und Beschäftigungsgemeinschaft in Rostock. Die ersten Jugendlichen holte er für den Hotel- und Gaststättenverband Dehoga nach Deutschland. Ein zähes Geschäft, die Suche nach ausländischen Lehrlingen koste "dramatisch viel Mühe und Geld", so Pedersen.

Foto: HWBR
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Balkan-Ruhrpott-Connection: Ein Treffen von Vertretern der Handwerkskammer Dortmund und der Handelskammer im Kosovo. Die Kontaktanbahnung ist nicht leicht, die Umsetzung auch nicht, weil Heimweh und Einsamkeit den jungen Leute zusetzen. "Da braucht man regelrecht Animation", sagt ein Mitarbeiter der Dortmunder Handelskammer. "Unter der Woche funktionieren die. Aber was passiert, wenn sie von Freitagnachmittag bis Sonntagabend merken, dass sie ganz allein sind?"

Foto: HWK Dortmund
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Nur bescheidenen Erfolg hat ein Projekt im bayerischen Deggendorf: Landrat Christian Bernreiter (2. von links) ist einer der Pioniere der Anwerbung von Jugendlichen im Ausland, seit zwei Jahren trommelt der CSU-Politiker zwecks Wirtschaftsförderung in Deggendorfs Partnerstadt Burgas. Bisher sind allerdings nur 40 junge Bulgaren zur Berufsausbildung gekommen.

Foto: Landratsamt Deggendorf
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Demo in Athen: Die Jugendarbeitslosigkeit in Krisenländern wie Griechenland und Spanien ist auf fast 60 Prozent hochgeschnellt, eine ganze Generation steuert in eine höchst schwierige berufliche Zukunft.

Foto: PANTELIS SAITAS/ picture alliance / dpa
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Seit Monaten ohne sucht auch Ex-Marinetaucher Filipe Ramos, 22, einen Job. Der Portugiese findet nichts und verzweifelt daran. Portugal verzeichnet bei den unter 25-Jährigen eine Arbeitslosenquote von 42 Prozent. Der Rektor der Universität Lissabon spricht von einem "Tod auf Raten für die Gesellschaft". mehr... 

Foto: Emilio Rappold/ dpa
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