Stuttgarts Remis gegen Leipzig Kurswechsel durch Korkut
Mit Euphorie wurde Tayfun Korkut in Stuttgart nicht gerade empfangen. In seinen ersten Wochen war der Trainer allerdings ziemlich erfolgreich: 13 Punkte aus fünf Spielen hat der VfB zuletzt geholt.
Bei einem weiteren Sieg gegen Leipzig wäre der Klassenerhalt so gut wie sicher gewesen. Und sogar die Europa League wäre plötzlich in Reichweite gerückt. Leipzig kämpft weiter um die Champions League.
Trotzdem wurde das Spiel von keiner der beiden Teams offensiv angegangen.
Christian Genter hätte den VfB in dieser Szene in Führung bringen können, stocherte den Ball allerdings sowohl an RB-Keeper Péter Gulásci als auch am Tor vorbei.
Ansonsten waren Torraumszenen in der ersten Hälfte Mangelware. Stattdessen kam es zu Rudelbildungen ...
... oder Verletzungsunterbrechungen.
Auch in der zweiten Hälfte sah es ähnlich aus: In diesem Fall liegt Stuttgarts Andreas Beck nach einem Foul auf dem Boden. Schiedsrichter Tobias Stieler greift durch und zeigt Leipzigs Lukas Klostermann die Gelbe Karte.
Auch dem ehemaligen Stuttgarter Timo Werner wollte an alter Wirkungsstätte nichts gelingen. Ralph Hasenhüttl nahm den 22-Jährigen in der 77. Minute aus dem Spiel.
Nach dem 0:0 ist Leipzig Sechster, Stuttgart liegt auf Platz zehn. Korkut bleibt damit als VfB-Trainer weiter ungeschlagen. Vier Siege und zwei Remis aus sechs Spielen sind keine schlechte Bilanz für den Trainer, den am Anfang in Stuttgart kaum einer haben wollte.