Bachs Matthäuspassion: Eine Passion in Weiß - DER SPIEGEL
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Bachs Matthäuspassion Eine Passion in Weiß

Der umstrittene Theaterregisseur Romeo Castellucci inszenierte in Hamburg Bachs Matthäuspassion wie erwartet ungewöhnlich, aber skandalfrei. Opernchef Kent Nagano dirigierte dezent an sperrigem Ort: Doch die Deichtorhallen spielten gut mit.
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Die Dornenkrone aus Natodraht: eines der vielen bizarren Bilder, die sich Regisseur Romeo Castellucci für seine Hamburger "Matthäuspassion" ausdachte.

Foto: Bernd Uhlig
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Die Bühne und das Orchester in strahlendem Weiß: Da passt die Waschmaschine fürs blutige Laken perfekt ins Bild.

Foto: Bernd Uhlig
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Kent Nagano leitet seit 2015 die musikalischen Geschicke der Hamburgischen Staatsoper. Er gilt als mutiger Mittler zwischen Avantgarde und klassischem Repertoire.

Foto: Dominik Oldenkirchen/ Hamburgische Staatsoper
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Romeo Castellucci, 1960 im italienischen Cesena geboren, steht mit seinen eigenwilligen, teils schockierenden Inszenierungen in vorderster Front der europäischen Theater-Avantgarde.

Foto: Dominik Oldenkirchen/ Hamburgische Staatsoper
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Reines Weiß und flammendes Blutrot im chemischen Versuch: ein im Kreuzformat vorgenommenes Experiment mit Phenolphthalein. Das Index-Heft erklärt es fürs Publikum.

Foto: Bernd Uhlig
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Beratung und Beschluss: Die Bäume der Welt wollen nicht der Hinrichtung Jesu dienen. Nur die harte Steineiche stellt ihr Holz der Passion zur Verfügung. Harte körperliche Arbeit auf der "La Passione"-Bühne.

Foto: Bernd Uhlig
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