Baden bei Minusgraden Neujahrs-Schwimmer trotzen der Kälte
Ab in den Geluzis-See: Zu Neujahr trafen sich Menschen vielerorts zum traditionellen Eis-Baden, so wie hier in Litauen.
Schnell wieder raus: Eine Frau rettet sich an der schottischen Ostküste nach dem Bad wieder an Land. Zum "Loony Dook"-Schwimmem am Firth of Forth war sogar ein Bus-Shuttle eingerichtet worden.
Formvollendeter Absprung: Der Italiener Marco Fois hechtet von einer Brücke in der Haupstadt Rom in den Tiber.
Auch in Berlin-Hohenschönhausen wird das neue Jahr mit einem Sprung ins unterkühlende Nass begrüßt. Diese beiden Männer müssen bis zum Badespaß noch einige Meter über den zugefroreren Orankesee zurücklegen.
Die Berliner Eis-Schwimmer nennen sich "Seehunde". Sie können vom Extrembaden nicht genug bekommen: Bereits am ersten Weihnachtsfeiertag waren 30 von ihnen im Orankesee baden.
Showeinlage mit Regenschirmen: Im französischen Malo-les-Bains, ganz im Nordwesten des Landes, kleideten sich die Badegäste in Signalgelb.
Auch in Südfrankreich wird traditionell angebadet: In Marseille testeten Schwimmer die Temperatur des Mittelmeeres.
Verkleidung auch in den Niederlanden: Beim Neujahrs-Baden in Scheveningen in der Nähe von Den Haag konnte man lustige Kopfbedeckungen und sogar ...
...Santa Claus treffen, ...
... jedenfalls mit etwas Glück: Allein in Scheveningen sprangen rund 10.000 Menschen ins Wasser. Insgesamt baden in den Niederlanden an Neujahr regelmäßig 25.000 Menschen an mehr als 60 Orten - mindestens.
Die polnischen Walrösser feiern das neue Jahr: Die Schwimm-Vereinigung lud zum Schwimmen in der Nähe von Gdansk an die Ostsee.
Mehrere tausend Menschen verfolgten das neujährliche Bade-Spektakel am Strand der ostfriesischen Insel Borkum. Schwimmerinnen und Schwimmer hatten teils nur sommerlicher Badekleidung angelegt.
5000 waren gekommen, doch nur 200 sprangen tatsächlich in die kalte Nordsee: Auf Norderney feierte eine große Menge die "Neujahrsschwimmer" an.
Farbenfrohe Badekleider: Unverfrorene Schwimmer in Cascais, nahe der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.
Auf der anderen Seite des Äquators war es am Samstag 25 Grad warm: Mehrere Tausend Touristen gingen im südafrikanischen Durban schwimmen. Die örtlichen Behörden rechnen mit bis zu 100.000 Menschen, die Neujahr am Strand verbringen.