Britischer Filmpreis Benedict Cumberbatch geht leer aus
Der wichtigste britische Filmpreis wurde vergeben - fünf der renommierten Bafta-Awards gingen an Wes Andersons Tragikomödie "The Grand Budapest Hotel".
Auch erfolgreich: das Film-Experiment "Boyhood", für das Regisseur Richard Linklater seine Schauspieler über zwölf Jahre immer wieder filmte. Hier zu sehen: Patricia Arquette, die für ihre Leistung in "Boyhood" als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde.
Ethan Hawke nahm von Steve Carrell den Preis als bester Regisseur entgegen - als Vertretung für "Boyhood"-Regisseur Richard Linklater, der bei der Preisverleihung in London nicht dabei war.
Leer ging "The Imitation Game" aus - obwohl der Film in insgesamt neun Kategorien nominiert war. Auch Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch, hier zu sehen mit seiner Verlobten Sophie Hunter, konnte sich nicht als bester Hauptdarsteller durchsetzen.
Nicht er, sondern Eddie Redmayne, der in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" den an der Nervenkrankheit ALS erkrankten Starphysiker Stephen Hawking spielt, bekam die Trophäe für den besten Hauptdarsteller.
Den Preis für die beste weibliche Hauptrolle erhielt Julianne Moore; sie spielt in der Romanverfilmung "Still Alice" eine an Alzheimer erkrankte Professorin. Wie Redmayne hat sie für die Rolle bereits einen Golden Globe und den Preis der amerikanischen Schauspielergewerkschaft gewonnen.