Bafta-Awards in London: "Time's up" - DER SPIEGEL
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Filmpreis in London "Time's up" bei den Baftas

Viele Frauen erschienen in schwarzen Abendkleidern auf dem roten Teppich: Die Baftas in London standen im Zeichen von #MeToo. Doch ein bisschen Glamour gab es bei den Filmpreisen doch.
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Die British Academy Film Awards, kurz Bafta, sind die wichtigsten Filmpreise Großbritanniens. Sonst geht es auf dem roten Teppich meist farbenfroh zu - in diesem Jahr jedoch kamen viele weibliche Filmstars in Schwarz, wie auch die TV-Moderatorin AJ Odudu.

Foto: Yui Mok/ dpa
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Die britische Schauspielerin Lily James schaut keck über ihre Schulter - auch sie trägt ein schwarzes Kleid. Der Grund?

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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Wie auch bei den Golden Globes in den USA wollen die britischen Schauspielerinnen mit ihrer Kleiderwahl gegen sexuelle Übergriffe und ungleiche Bezahlung protestieren.

Foto: HANNAH MCKAY/ REUTERS
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Kurz vor den Baftas veröffentlichten rund 200 Schauspielerinnen einen offenen Brief, in dem sie unter anderem zu Spenden für eine neue Initiative aufriefen. Die Schauspielerin Emma Watson (hier vor einigen Tagen bei der Bafta-Teaparty in Los Angeles) spendete bereits rund 1,1 Millionen Euro.

Foto: Danny Moloshok / REUTERS
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Gut gelaunt und schwarz gekleidet: Die Schauspielerinnen Gemma Arterton (Mitte), Eileen Pullen (r.) und Sheila Douglas (l.) waren bei der Initiative, die unter dem Slogan "Time's Up" bekannt ist, dabei.

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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US-Schauspielerin Annette Bening kam ebenfalls in schwarzem Abendkleid - und machte auf dem roten Teppich gleich die passende Geste.

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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Nicht ganz schwarz, sondern dunkelgrün gekleidet kam die schwangere Herzogin Catherine in Begleitung von Ehemann Prinz William zu den Bafta-Awards in der Royal Albert Hall.

Foto: CHRIS JACKSON/ AFP
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Noch ein Babybauch auf dem roten Teppich: Die schwedische Schauspielerin Rebecca Ferguson trug eine lange schwarze Robe.

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Hugh Grant und seine Freundin Anna Eberstein bekundeten ebenfalls ihre Solidarität.

Foto: PETER NICHOLLS/ REUTERS
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Ihre schwarzen Outfits sollen als Zeichen gegen Ungleichbehandlung stehen. Greta Gerwig, Schauspielerin und Filmproduzentin, machte auch mit.

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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Die Kampagne geht zurück auf den Weinstein-Skandal: Schauspielerinnen, wie unter anderem auch Angelina Jolie, beschuldigten den führenden Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung.

Foto: HANNAH MCKAY/ REUTERS
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Auch Selma Hayek warf ihm vor, "jahrelang ein Monster" gewesen zu sein. Der Hashtag #MeToo wurde schließlich ins Leben gerufen, um auf sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen.

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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Schauspieler Orlando Bloom zeigte sich solidarisch mit seinen weiblichen Kolleginnen und trug einen schwarzen Smoking mit schwarzem Hemd.

Foto: HANNAH MCKAY/ REUTERS
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Dann kam jedoch doch ein helles Kleid über den roten Teppich geschwebt: Schauspielerin Hofit Golan erschien in einer ausladenden silbrig glänzenden Abendrobe zu den Baftas.

Foto: Yui Mok/ dpa
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Aber neben den politischen Statements ging es bei den Baftas natürlich auch um Filme. Das Drama "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" des britischen Regisseurs Martin McDonagh wurde als bester Film ausgezeichnet. Hier posiert die gesamte Filmcrew.

Foto: Joel C Ryan/ AP
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Frances McDormand (r., nicht in Schwarz) erhielt zudem den Preis als beste Darstellerin. Daneben: Sam Rockwell, der für seine Rolle als Officer Jason Dixon als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.

Foto: Jeff Spicer/ Jeff Spicer/Getty Images
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Zum besten männlichen Darsteller kürte die britische Film- und Fernsehakademie Gary Oldman für seine Rolle in "Die dunkelste Stunde".

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?