Unwetter Umgestürzte Bäume, gesperrte Bahnstrecken
Reisende brauchten in Norddeutschland viel Geduld. Der Zugverkehr war zeitweise in weiten Teilen ausgefallen. Vor den Reisezentren bildeten sich lange Schlangen wie hier in Hamburg.
Auch in Hannover kam der Zugverkehr zeitweise zum Erliegen. Einige Strecken wurden am Abend wieder freigegeben.
Dennoch strandeten einige Reisende in den Bahnhöfen. Die Deutsche Bahn und Metronom setzten Hotelzüge ein, in denen die Passagiere übernachten konnten.
Die Unwetter sorgen für zahlreiche Überschwemmungen. In manchen Straßen stand das Wasser knietief.
Niedersachsen war besonders stark betroffen. Heftige Regenfälle wie hier in Hannover bescherten der Feuerwehr zahlreiche Einsätze.
Bäume kippten auf Autos wie hier in Hamburg-Lohbrügge. In Niedersachsen starben zwei Autofahrer.
Feuerwehrleute in Hamburg: Nur kurz dauerte das Unwetter in der Hansestadt, doch zahlreiche Bäume stürzten um und behinderten den Stadtverkehr.
Gewitter am Hamburger Hauptbahnhof: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete von orkanartigen Böen mit Starkregen und Hagelkörnern mit drei Zentimeter Durchmesser im Norden.
Verspätungen und Zugausfälle im Norden: Vier ICE-Strecken wurden gesperrt, auch der Regionalverkehr war vielerorts betroffen.
Magdeburg: Auf Autobahnen und in den Städten kam es zu starken Behinderungen.
Scheeßel in Niedersachsen: Ein Gewitter traf auch das "Hurricane"-Festivalgelände. Die Veranstalter rufen die Teilnehmer auf, erst am Freitag anzureisen.