Bahnhöfe des Jahres 2013 Göttingen und Oberursel sind top
Gewinner im Gleisvergleich: Der Eisenbahnlobbyverein Allianz pro Schiene zeichnete den Bahnhof Göttingen für seine Fahrradfahrerfreundlichkeit aus.
Fahrradwaschanlage inklusive: Reisende, die nach der Zugfahrt noch schnell ihren Drahtesel putzen möchten, können das ganz unkompliziert am Bahnhof erledigen.
Bahnhof in Murnau: Die Experten lobten die dort "wiederauferstandene Bahnhofskultur" und die "konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Touristen".
Mitbringsel aus Murnau gibt es auch am Kiosk zu kaufen: In den vergangenen zehn Jahren habe sich die Deutsche Bahn von Hunderten kleiner Bahnhöfe getrennt, sagt Allianz-pro-Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. Viele dieser Gebäude seien danach in den Besitz von Immobilienfonds geraten.
Murnau und Oberursel seien wahre "Bürgerbahnhöfe", wie Flege es nennt. Städte kauften sich ihre Bahnhöfe zurück und richteten sie unter Beteiligung der Bürger "liebevoll" wieder her.
Fachwerk und freundliches Personal: Der Bahnhof im hessischen Taunus-Städtchen Oberursel ist nach Ansicht der Tester ein "Paradies für Pendler".
Schick unterwegs in Oberursel: Dieser Vorstadtbahnhof sei "keiner von diesen lieblosen Umsteigebahnhöfen, die im städtischen Speckgürtel übermüdete S-Bahn-Pendler ausspucken", erklärte die Jury.
Strandstimmung neben den Schienen: Der Bahnhof in Oberursel überzeugte die Jury mit Atmosphäre, guter Beschilderung, Gastronomie und freundlichem Personal.
Göttinger Bahnhof: In der Jury saßen Experten vom Fahrgastverband Pro Bahn, dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem Autoclub Europa (ACE) und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC.