Bahnhöfe des Jahres: Eppstein und Winterberg - DER SPIEGEL
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Bahnhöfe des Jahres Eppstein und Winterberg

Als "Der große Wiedervereinigte" und "Der Reformbahnhof" feiert die Jury des Bahnlobby-Vereins Allianz pro Schiene die Bahnhöfe des Jahres 2017: in der Lutherstadt Wittenberg und in Bayerisch Eisenstein.
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Eppstein: Zusammen mit dem Bahnhof von Winterberg im Hochsauerland wird die Station im Taunus mit dem Titel "Bahnhof des Jahres 2018" ausgezeichnet. Nach ausgedehnten Testreisen durch ganz Deutschland hatte die Jury die beiden "Bürgerbahnhöfe" ausgesucht, die ihre Qualität einem besonderen Engagement vor Ort verdanken.

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa
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Das Empfangsgebäude am Eppsteiner Bahnhof wurde 1903 errichtet und nach zehn Jahren Leerstand 2007 wiedereröffnet. Heute befinden sich darin das Bürgerbüro Eppstein und ein Café.

Foto: Allianz pro Schiene/ Stephan Röhl
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Das historische Bahnhofsgebäude von Eppstein aus grauem Sandstein füge sich "nach der liebevollen Sanierung vorbildlich ins Stadtbild", stellte die Jury in Berlin fest.

Foto: Allianz pro Schiene/ Stephan Röhl
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Winterberg erhielt im Herbst 2017 einen neuen Bahnhof, nachdem das alte Gebäude drei Jahre zuvor abgerissen worden war.

Foto: Allianz pro Schiene/ Stephan Röhl
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Der Fahrkartenschalter von Winterberg ist erster Anlaufpunkt für das städtische Bürgeramt: Es gibt hier neben Tickets auch Personalausweise und Geburtsurkunden.

Foto: Allianz pro Schiene/ Stephan Röhl
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Der Neubau sei "futuristisch, glasklar und farbenfroh", der Bezug zur Stadt werde über eine abstrahierte Skisprungschanze auf dem Dach hergestellt, schreibt die Jury in ihrer Bewertung.

Foto: Allianz pro Schiene/ Stephan Röhl
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Gewinner 2017: Der Bahnhof in Wittenberg in Sachsen-Anhalt wurde von der Jury mit seinem Neubau als "modernes, helles, einladendes Entree zu einem geschichtsträchtigen Ort" gewürdigt.

Foto: Hendrik Schmidt/ dpa
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Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein (Bayern): Als attraktivster "Tourismusbahnhof" wurde der Doppelbahnhof im Bayerischen Wald 2017 prämiert. Die monumentale, 140 Jahre alte Station in Niederbayern steht je zur Hälfte auf bayerischem und tschechischem Staatsgebiet. Im früheren Wartesaal der ersten Klasse ist ein Wirtshaus untergekommen (Foto).

Foto: Matthias Balk/ dpa
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Tschechischer Teil des Bahnhofsgebäudes in Bayerisch Eisenstein: Wo früher der Eiserne Vorhang verlief, "atmet das frisch renovierte Bahnhofs-Ensemble heute wieder den guten Geist gelebter europäischer Grenzkultur", urteilte die Jury.

Foto: Matthias Balk/ dpa
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"Typisch norddeutsch": Im Hauptbahnhof von Stralsund zähle "das Solide mehr als Prunk und Protz", erklärte der Bahnlobbyverein "Allianz pro Schiene". Dafür gab es 2016 die Auszeichnung "Bahnhof des Jahres"

Foto: Stefan Sauer/ dpa
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Positiv aufgefallen war unter anderem die Architektur des Empfangsgebäudes, das zwischen 1903 und 1905 im neogotischen Stil erbaut wurde. Das großformatige Wandgemälde stammt aus dem Jahr 1935, es zeigt Stralsund und die Insel Rügen aus der Vogelperspektive.

Foto: Stefan Sauer/ dpa
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Steinheim an der Strecke Hannover-Altenbeken ist nach Ansicht der Juroren der "König der S-Bahnhöfe". Dafür gab es die Auszeichung 2016.

Foto: Ina Fassbender/ dpa
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Der renovierte Bahnhof von Marburg in Hessen wurde 2015 gekürt. Er wurde als "Heimstätte intelligenter Mobilität" gelobt, auch der großzügige Bahnhofsvorplatz überzeugte die Juroren.

Foto: Andreas Arnold/ dpa
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Bahnhof Obstfelderschmiede: Hier verkehren die Oberweißbacher Bergbahn, die 1923 eröffnet wurde und als Deutschlands steilste Standseilbahn gilt, sowie die Schwarzatalbahn. Die zum Bahnhof gehörenden Berg- und Talstationen haben laut Allianz pro Schiene "alles, was ein Tagestourist braucht", inklusive Bahnmuseum und Thüringer Speisen.

Foto: Michael Reichel/ dpa
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