Bahnstreik Leere Gleise, genervte Pendler
Rotes Licht in Niedersachsen: Schon ab 9 Uhr hat die Deutsche Bahn einen eingeschränkten Fahrplan im Regionalverkehr eingeführt. Ab 14 Uhr sind die Lokführer des Unternehmens in Streik getreten.
Julian Stratenschulte/ dpa
Hauptbahnhof in Potsdam: Der Ausstand der Lokführer beeinträchtigt bundesweit den Zugverkehr massiv.
Zugbegleiter am ICE am Frankfurter Hauptbahnhof: Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) will auch andere Bahn-Anstellte vertreten.
Seit Mitternacht und damit schon vor Beginn des Streiks fallen im Fernverkehr Züge aus. Die Bahn will so die Auswirkungen für Donnerstag beschränken.
ICE im Hamburger Hauptbahnhof: Am Morgen waren die Züge, die noch fuhren, überfüllt.
Warteschlange am Informationsschalter: Zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen müssen sich Bahn-Kunden auf massive Zugausfälle einstellen.
Leere Gleise auf dem Güterbahnhof am Seehafen in Rostock: Auch der Güterverkehr wird ab 14 Uhr beeinträchtigt sein.
Alternative Fernbus: Die Busunternehmen rechnen mit mehr Fahrgästen wegen des Streiks.