Bahnstrom-Unfall: Eine junge Frau überlebt und warnt - DER SPIEGEL
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Bahnstrom-Unfall bei 15.000 Volt "Eine total dumme, spontane Aktion"

Im August vor drei Jahren kletterte Vanessa Vaske, 24, nachts auf einen stehenden Güterwaggon - den Stromschlag überlebte sie schwerverletzt. Die Geschichte einer jungen Frau, die heute andere Jugendliche vor einer häufig unterschätzten Gefahr warnt.
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Vor drei Jahren, am 11. August 2012, passierte das Unglück: Vanessa Vaske ging nachts mit einem Disco-Flirt zum Osnabrücker Güterbahnhof - und kletterte dort auf einen Waggon. Ein Stromschlag traf die damals 21-Jährige, sie überlebte mit schweren Verletzungen.

Foto: Hendrik Steinkuhl
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Erst nach fünf Operationen war Vanessa Vaske in einem stabilen Zustand. Sieben Wochen verbrachte sie im Krankenhaus - und hatte dabei noch Glück: Viele Menschen überleben einen solchen Spannungsüberschlag nicht.

Foto: Privat
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36 Prozent von Vanessas Haut sind verbrannt. Am stärksten betroffen war ihr linkes Bein. Noch heute fühlt es sich fremd an. Aber, so sagt die 24-Jährige: "Ich habe überhaupt keinen Grund, mich über irgendetwas zu beklagen."

Foto: Privat
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Warum sie auf den Waggon geklettert ist? Ob sie sich dann die Sterne angucken wollte oder ob ihr Begleiter sie drängte - Vanessa Vaske weiß es nicht mehr. "Hier entlang sind wir zu den Bahngleisen gegangen", daran erinnert sich die junge Frau. Zum Zeitpunkt des Unfalls war sie nüchtern - zum Glück, sonst hätte die Versicherung nur die Erstversorgung übernommen.

Foto: Hendrik Steinkuhl
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Vanessa mit Hermann Lampen von der Bahnpolizei. Er gab den Anstoß dazu, einen neunminütigen Aufklärungsfilm zu drehen, in dem die junge Frau von ihrem Unfall berichtet. 

Foto: Hendrik Steinkuhl
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