Baidu: Rundgang beim Google Chinas - DER SPIEGEL
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Baidu Rundgang beim Google Chinas

Google ist in vielen Ländern Marktführer, in China ist der Konzern ein Zwerg. Unangefochtener Spitzenreiter ist der Konzern Baidu - der nicht nur Suchmaschine sein will, sondern auch eine Medienplattform à la Apple. Ein Rundgang durch das Hauptquartier in Peking.
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Eingangshalle von Baidu: Chinas führende Suchmaschine präsentiert sich als moderner, weltoffener Konzern.

Foto: Bernhard Riedmann / DER SPIEGEL
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Wartebereich: Das Unternehmen wächst rapide. Im dritten Quartal 2011 machte es einen Umsatz von 655 Millionen Dollar, eine Steigerung von 85,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Kaiser Kuo: Baidus Marketing-Chef ist eine der schillernden Persönlichkeiten in Pekings Internetszene. Früher war er Gitarrist bei der Eighties-Rockband Tang Dynasty, einer der bekanntesten Musikgruppen Chinas. Später arbeitete er als Technologiekorrespondent für das Magazin "Red Herring" und für die Werbeagentur Ogilvy & Mather. In seiner Freizeit moderiert er "Sinica", einen Podcast, der sich kritisch mit aktuellen China-Themen auseinandersetzt.

Foto: Bernhard Riedmann / DER SPIEGEL
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Erster Stock: Der Konzern hat sich fünf futuristische Kapseln in seine Firmenzentrale einbauen lassen. Angeordnet sind sie in Form einer Pfote - dem Logo Baidus. In manchen der Kapseln ...

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... sind Schlafräume untergebracht, inklusive Massagestühlen, auf denen müde Programmierer sich ausruhen können.

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Fitnesraum: Mitarbeiter können auch beim Sport ihre Kreativität stimulieren.

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Der Chef von Baidu: Robin Li hat das Unternehmen im Jahr 2000 zusammen mit Eric Xu gegründet. Heute ist er der reichste Mann Chinas. Geschätztes Vermögen: umgerechnet 9,2 Milliarden Dollar.

Zuvor studierte und arbeitete er rund zehn Jahre in Amerika. Er ist einer von Zehntausenden Chinesen, die nach dem Platzen der Dotcom-Blase in die Heimat zurückkehrten und nun den heimischen Hochtechnologiesektor vorantreiben. Solche Menschen, die den Weg zurück in die Heimat fanden, werden in China "Meeresschildkröten" genannt.

Foto: © David Gray / Reuters/ REUTERS
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Baidu-Café: Der Konzern ist in den vergangenen Jahren rapide gewachsen. Umso mehr bemühe man sich, die Kommunikationswege kurz zu halten, sagt Kaiser Kuo. In dem Café kann nicht nur mit dem Laptop gearbeitet werden, hier sollen Praktikanten und Mitarbeiter ihren Chefs auch in gemütlicher Atmosphäre neue Ideen präsentieren können.

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Großraumbüro im sechsten Stock: Derzeit hat Baidu rund 15.000 Mitarbeiter. Vor zwei Jahren waren es erst gut die Hälfte.

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Werbeplakat im Aufzug: Ein Cartoon-Männchen mit Kommunistenstern als Mahnmahl gegen Korruption.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?