Bakterien: Winzige Mitbewohner im Darm - DER SPIEGEL
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Bakterien Winzige Mitbewohner im Darm

Der Mensch besteht zu 90 Prozent aus Mikroben und anderen Fremdlingen - doch die meisten der Besiedler sind unbekannt. Forscher haben jetzt einen genetischen Katalog der Dickdarmbakterien vorgelegt. Er zeigt die überwältigende Vielfalt der hilfreichen Winzlinge.
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E.-coli-Darmbakterien: Der Mensch besteht zu 90 Prozent aus Mikroben. Forscher versuchen, die Darmflora komplett genetisch zu erfassen.

Foto: REUTERS/Eric Erbe/USDA
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Bakterien in der Petrischale: Nur etwa 20 Prozent der im und auf dem Menschen lebenden Mikroben lassen sich außerhalb des menschlichen Körpers züchten und in der Kulturschale studieren.

Foto: DDP
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Fadenförmige Bakterien aus dem Urin einer Frau mit Blasenentzündung: Mikroben können auch schädlich sein, doch ihre hilfreichen Funktionen überwiegen bei weitem.

Foto: PloS Medicine/David Rosen/ picture-alliance/ dpa
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Selbstzerstörerische Kooperation: Salmonellen (rot) müssen sich gegen die Bakterien der Darmflora (kleine grüne Striche) durchsetzen. Dies gelingt ihnen, wenn einige Salmonellen die Zellen der Darmwand (blau) befallen und absterben, aber gleichzeitig eine Entzündung auslösen, die den verbliebenen Salmonellen eine rasche Vermehrung ermöglicht.

Foto: Bärbel Stecher / Wolf-Dietrich Hardt / Institut für Mikrobiologie ETH Zürich / SNF
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Menschliche Innereien, Bakterien: Mit bis zu einer Billion Lebewesen pro Gramm Darminhalt zählt der menschliche Dickdarm zu den Orten mit der höchsten Einwohnerdichte überhaupt.

Foto: Nature
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