Balanceakt: Radeln bei Schnee und Eis - DER SPIEGEL
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Balanceakt Radeln bei Schnee und Eis

Verharschter Schnee, überfrorene Straßen - Radfahren im Winter ist ein Balanceakt. Wer auf Nummer sicher gehen will, zieht Spikesreifen auf oder rüstet sein Fahrrad gleich zum Kettenfahrzeug um.
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Abenteuer Winter: Selbst herkömmliche Tourenreifen haben auf festgefahrenem Schnee erstaunlich viel Grip.

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Der Berg ruft: Conti und Schwalbe bieten spezielle Winterreifen an, die mit Spikes bestückt sind. Diese sorgen selbst auf Eis für guten Halt.

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Winter in München (Dezember 2009): Bei zu viel Schnee wird das Radeln allerdings zur Tortur. Außerdem sieht man nicht, welche Hindernisse sich unter dem Weiß verbergen.

Foto: Frank Leonhardt/ dpa
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Typische Situation: Straße und Fußweg sind geräumt, nur auf dem Radweg liegt Schnee, der irgendwann vereist. Radfahrer dürfen bei nicht geräumten Radwegen auf die Straße ausweichen, haben deutsche Gerichte entschieden .

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Tipps für Winterradler: Lieber durch den festgefahrenen Schnee in der Straßenmitte fahren als über die vereisten Pflastersteine. Die Rutschgefahr ist dann deutlich geringer.

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Spikesreifen (Nahaufnahme): Mehrere Dutzend bis mehrere hundert Nägel stecken in den Spezialmänteln. Für Pkws sind Spikes verboten, bei Fahrrädern hingegen nicht.

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Bergtour bei Schnee: Mit Winterreifen ist Mountainbiken auch in der kalten Jahreszeit möglich. Der Schnee sollte aber nicht allzu tief sein.

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Velogemel: Der Laufschlitten aus der Schweiz macht Downhill auf der Skipiste möglich.

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Alpenpanorama: Das Holzmobil wird seit über hundert Jahren nahezu unverändert gebaut. Es lässt sich in der Ebene wie ein Laufrad mit den Füßen bewegen.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?