Ballett?: Höchstens das weiße... - DER SPIEGEL
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Ballett? Höchstens das weiße...

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Homosexualität, Antriebsschwäche und Angst des Torwarts beim Elfmeter sind nur einige der Tabus im Fußball, unter denen die Betroffenen doppelt leiden. Verbreitet ist ebenso Globophobie, die panische Furcht vor allem, was kugelförmig ist. Aber wehe dem Fußballer, der das öffentlich zugibt!

Foto: Bernd Zeller
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Obwohl Blasenschwäche zu den weniger häufigen Problemen gehört, leiden viele Spieler unter der Angst vor Blasenschwäche. Sie verbergen ihre Inkontinenzeinlagen in weiten Hosen und begehen Fouls, um vom Platz gewiesen zu werden.

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Als peinlich gilt es, den Text der Nationalhymne zu kennen. Wem doch einmal eine Zeile rausrutscht, kann nur hoffen, dass es unbemerkt bleibt.

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Hypothermie passt gar nicht zum Bild, das sich die Fans von ihren Idolen machen. Ein Fußballprofi, der dauernd friert, kann sich niemandem anvertrauen.

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Zur Monogamie kann sich kein Fußballheld bekennen, steht er doch für Maskulinität. Einer, der es dennoch gewagt hatte, wurde im Stadion mit "Mono! Mono!"-Rufen gemobbt. Viele Spieler engagieren deshalb gleich mehrere Frauen, um der Öffentlichkeit wilde Affären vorzugaukeln.

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Genau wie viele normale Menschen haben auch einige Fußballspieler das zweite Gesicht und erleben Visionen. Doch im Gegensatz zu Hellsehern mit anderen Berufen würden Fußballspieler nicht mehr akzeptiert, wenn sie bekanntgeben würden, dass sie das Licht gesehen haben.

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Übergewichtige Spieler müssen sich verstecken oder ihren Bauch so bandagieren, dass er verborgen bleibt. Trikottausch kommt für sie nicht in Frage.

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Poetik tritt bei Fußballern häufiger auf, als man denkt. Doch an Veröffentlichungen ist nicht zu denken. Wer Gedichte schreibt, muss dies absolut geheim halten oder aus dem Profigeschäft aussteigen.

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Mehr als nur ein Kommunikationsproblem haben Fußballer, die nebenbei Sozialdemokraten sind. Üblicherweise - wie sich leicht überprüfen lässt - thematisieren es die Medien nicht, wenn sie in szenetypischen Lokalen gesehen werden.

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