Acht Filme bei der Banff-Filmtour Berge, Weite, Eiseskälte
Weite und Einsamkeit: Auf seiner Weltreise schwankte Ben Page immer wieder zwischen Euphorie und Einsamkeit.
Mit dem Fahrrad fuhr der Brite Page drei Jahre lang um die Welt und durchquerte dabei einige der einsamsten Gegenden der Erde. Als er durch Yukon in Kanada fuhr, machte er die wohl extremsten Erfahrungen seiner Reise.
Mehrmals stieß Page dabei an seine Grenzen. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius kam er mit dem Fahrrad nicht weiter und musste einige Tage schieben.
Es sei immer eine Gratwanderung gewesen zwischen dem Hochgefühl des Alleinseins und der überwältigenden Einsamkeit, sagt Page.
Doch Aufgeben war für ihn keine Option - dafür gab es zu viele schöne Momente auf seiner Weltreise, wie hier in Südafrika, wo er auf einer Schotterstraße in den Sonnenuntergang fährt.
Auch Europa durchquerte der Brite auf seinem Fahrrad - hier ist er in den italienischen Alpen unterwegs.
Als Page nach knapp drei Jahren wieder nach Hause kam, wurde er von seinen Eltern empfangen, die ihn die ganze Zeit unterstützt hatten.
Und wenn der heute 26-Jährige an Ausblicke wie diesen hier zurückdenkt, waren die Strapazen es wert: Von seinem Schlafplatz aus konnte Page den Mount Fitzroy in Patagonien sehen.
Drei Jahre alleine mit dem Fahrrad unterwegs - nicht immer war das einfach. In der Mongolei musste Page sein Rad schultern, um einen Fluss zu durchqueren.
Immer mit dabei: seine Kamera. Bei der Banff-Filmtour wird Pages Film "The Frozen Road" gezeigt, in dem er die Zuschauer mit auf seine Reise durch Kanadas Nordwesten mitnimmt.
Und er zeigt die philosophische Seite des Alleinreisens: die Ängste, die Verzweiflung, das Glück.
Nicht nur die Abenteuer von Ben Page sind bei der Banff-Filmtour zu sehen. Insgesamt stehen acht Kurzfilme bei dem Outdoor-Filmfestival auf dem Programm. Darunter auch "Denali's Raven", ein Film über die Buschpilotin Leighan Falley.
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