US-Wahlkampf Obama bei Letterman
US-Präsident Barack Obama (hier bei einem Wahlkampfauftritt in Florida am 9. September) ist, ebenso wie sein Rivale Mitt Romney, auf Spenden angewiesen. Die Kosten für den Wahlkampf 2012 könnten erstmals die Grenze von sechs Milliarden Dollar übersteigen.
Barack Obama bei David Letterman: In der beliebten amerikanischen Late-Night-Show reagierte der Präsident auf die Äußerungen seines Herausforderers Mitt Romney.
Unter dem Applaus des Publikums sagte er: "Ich habe noch in der Wahlnacht gesagt: Auch wenn ihr mich nicht gewählt habt, höre ich eure Stimmen, und ich werde so hart, wie es geht, daran arbeiten, euer Präsident zu sein."
Obama dürfte von den Äußerungen des Republikaners profitieren. Im November entscheiden die US-Bürger über einen neuen Präsidenten.
Selbst wenn Obama versucht, sich als Mann des Volkes zu inszenieren - auch er braucht die Unterstützung der Superreichen, um genügend Mittel für seinen Wahlkampf zur Verfügung zu haben. Bei seinem Besuch in New York (auf dem Bild ist der Präsidentenhubschrauber "Marine One" bei der Landung in Manhattan zu sehen) trat er bei zwei Spendengalas auf.