Amtseinführung des US-Präsidenten Obamas zweite große Party
Auf der Tribüne angekommen, hält es Michelle und Barack Obama kaum auf den Plätzen. Durch eine Glasscheibe gesichert, verfolgt das Präsidentenpaar die Parade. Voller Elan.
Barack und Michelle Obama trauen sich, das Bad in der Menge zu nehmen. Zumindest steigen sie aus der Limousine aus und schlendern Hand in Hand die Straße entlang. Sehr zur Freude der Menge hinter den Absperrungen.
Michelle Obama scheint in ihrem Element zu sein. Begeistert reagiert sie auf das Publikum - und jubelt zurück.
Auch Vizepräsident Joe Biden ist euphorisch. Bei der Parade auf der Pennsylvania Avenue winken und feiern auch er und seine Frau Jill.
Eine Formation von Soldaten in historischen amerikanischen Uniformen begleitet den gerade vereidigten Präsidenten - der Vollständigkeit halber mit Perücken.
Darauf haben die frierenden Fans gewartet: Die schwarze Limousine des Präsidenten setzt sich in Bewegung und fährt langsam die Pennsylvania Avenue entlang. Der Straßenrand ist gesäumt von Fahnen schwenkenden Jubelnden.
Kuscheln dürfen die Fans nur mit der Pappfigur ihres Präsidenten. Die Paradestrecke ist durch Barrieren gesichert.
Einige am Wegesrand zeigen stolz, wie viel ihnen Barack Obama als Präsident wert ist: 1.000.000 Dollar. Immerhin.
Die Parade beginnt. Präsident Obama, Vizepräsident Biden und Gattinnen stehen auf den Stufen des Kapitols und sehen die Band des Militärs vorbeiziehen.
"Michelle hat mir gesagt, dass ich die Feierlichkeiten hier in die Länge ziehe", scherzt Barack Obama zu Beginn seiner Rede beim Vereidigungslunch. Er dankt seinem Vizepräsidenten Joe Biden, seinen Ministern - und schließlich seiner Frau.
Nach der öffentlichen Feier unterschreibt der US-Präsident die Erklärung zur Inauguration. Die Zeugen: Harry Reid, Senator Chuck Schumer, Vizepräsident Joe Biden, Sprecher des Hauses John Boehner, Erick Cantor und Nancy Pelosi.
Der Republikaner John Boehner (l.) saß als Präsident des Repräsentantenhauses beim Inaugurationlunch. Michelle Obama verdrehte die Augen, als Boehner mit ihr und ihrem Mann sprach. Das Augenrollen wurde schnell zu einem großen Thema im Internet.
Ganz Washington versinkt in einem Meer aus Flaggen, als die öffentliche Zeremonie vorbei ist.
Zum Abschluss verabschiedet sich Barack Obama von seinen Fans und all jenen, die zu seiner Vereidigung angereist sind.
Wer ist da wohl mehr gerührt? Barack Obama dankt Beyoncé für ihren gelungenen Auftritt.
Michelle und Barack Obama ganz andächtig. Denn die Nationalhymne erklingt.
Ein großer Moment der Inauguration: Beyoncé gibt die Nationalhymne zum Besten. Die Popsängerin verehrt Obama. Die Massen jubeln.
Sängerin Beyoncé betritt die Bühne - und First Lady Michelle Obama und Tochter Malia jubeln.
In seiner Antrittsrede verspricht Barack Obama, sich weiter für die Rechte von Schwulen und Zuwanderern einzusetzen, für die Armen im Land und die Jungen.
Der junge Poet Richard Blanco verkörpert Obamas neues Amerika - er ist der erste Latino und Schwule, der die Ehre hat, bei einer Präsidentenvereidigung zu sprechen.
Zum Dank gibt's Musik von Kelly Clarkson: "My country 'tis of thee." Auf Wunsch des Präsidenten.
Die Menschenmassen, die zur Amtseinführung in Washington aufgelaufen sind. Ein beeindruckender Anblick, von dem auch Obama sich später kaum lösen möchte.
Jetzt ist es amtlich: Der US-Präsident schwört den Eid für seine zweite Amtszeit. Leider kommt er auch diesmal - wie 2009 - nicht ohne Versprecher aus. Er endet mit den Worten: "So help me God."
Vize-Präsident Joe Biden wird vereidigt: Mit erhobener rechter Hand schwört er seinen Amtseid vor Richterin Sonia Sotomayor vom Obersten Gerichtshof. An seiner Seite: Ehefrau Jill.
Bereit für die zweite Amtszeit? Barack Obama erscheint am Capitol. Sein Blick: entschlossen.
Das Wetter in Washington: eiskalt und sonnig. Doch Temperaturen um den Gefrierpunkt können der guten Stimmung offensichtlich nichts anhaben. Obamas Fans erscheinen mit Schals und dicken Mützen.
Oder sie zeigen sich als absolute Fans: mit Obama-Stickern am ganzen Körper.
Natürlich sind auch Hillary und Bill Clinton im Publikum. Arm in Arm.
Die Familie Obama auf dem Weg zum Gottesdienst in der St. Johns Church in Washington.
Bereits am Sonntag hatte Obama den Amtseid offiziell abgelegt. Der offizielle Festakt muss laut Verfassung am 20. Januar erfolgen. Die Party wurde jedoch um einen Tag vertagt. Demzufolge hat der US-Präsident am Montag erneut den Eid abgelegt.
Danach: Küsschen von der First Lady Michelle.