Barack Obamas Tweet zu Charlottesville - DER SPIEGEL
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Twitter-Liebling Obama Die zehn meistbeachteten Tweets

Nach Charlottesville twittert der ehemalige US-Präsident Barack Obama ein Statement von Nelson Mandela. Der Tweet landet auf Platz eins der meistgelikten Twitter-Postings. Und nicht zum ersten Mal landet Obama in den Top Ten. Sehen Sie hier die Twitter-Charts.
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„Niemand hasst von Geburt an jemanden aufgrund dessen Hautfarbe, dessen Herkunft oder dessen Religion.“ Mit diesem Zitat des Anti-Apartheid-Kämpfers Nelson Mandela sprach Ex-US-Präsident Barack Obama nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Charlottesville offenbar vielen Twitter-Nutzern aus dem Herzen: Der Tweet wurde zum bisher meistgelikten Eintrag in der Geschichte des Kurznachrichtendienstes. Am Mittwochvormittag hatte der Eintrag bereits mehr als drei Millionen Likes und war mehr als 1,2 Millionen mal geteilt worden. Übrigens gehören gleich mehrere Tweets von Obama zu den beliebtesten aller Zeiten.

Foto: Twitter
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Trauriger Rekordhalter war zuvor dieser Tweet nach dem Terroranschlag von Manchester gewesen. Pop-Sängerin und Teenie-Idol Ariana Grande äußert darin ihre Betroffenheit, nachdem sich am Rande ihres Konzerts in Manchester ein Attentäter in die Luft gesprengt und 22 Menschen mit in den Tod gerissen hatte. Unter den Opfern waren auch viele Teenager. "Am Boden zerstört. Aus tiefstem Herzen, es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte", schrieb Grande.

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"Wären Bradleys Arme nur etwas länger", seufzt Talkshow-Gastgeberin Ellen DeGeneres in diesem Tweet. Dann hätten wohl noch mehr Stars in das berühmte Selfie von der Oscar Verleihung 2014 gepasst. Immerhin: Schauspieler Bradley Cooper versammelte für den Schnappschuss Superstars wie Brad Pitt, Kevin Spacey, Julia Roberts, Meryl Streep und Jennifer Lawrence um sich herum. "Bestes Foto aller Zeiten", findet DeGeneres. Die Twitter-Nutzer sahen das genauso und reichten das Oscar-Selfie um die Welt.

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Dass sich amerikanische Politiker über die Parteigrenzen hinweg loben, kommt eher selten vor. Vielleicht erntete Barack Obama deshalb so viel Zuspruch auf diesen Tweet, in welchem er dem an Krebs erkrankten republikanischen Senator John McCain alles Gute wünschte. "John McCain ist ein amerikanischer Held und einer der tapfersten Kämpfer, die ich kenne. Der Krebs weiß nicht, mit wem er sich anlegt. Mach ihm die Hölle heiß, John."

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Nochmal Obama: Ex-Präsident meldete sich erstmals nach der Machtübergabe an Donald Trump über seinen privaten Twitteraccount zu Wort. "Hallo an alle! Zurück am alten Drücker. Funktioniert das Ding noch? Michelle und ich sind mal kurz weg im Urlaub, dann machen wir uns wieder an die Arbeit." Seine Fans hinterließen fast zwei Millionen kleiner Herzchen unter dem Tweet.

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Barack Obama verabschiedet sich von der Präsidentschaft und von seinen Wählern. Gleich zwei dieser Tweets werden so oft mit "Likes" versehen, dass sie hier in den Top Ten landen. Das hier ist der erste: "Vielen Dank für alles. Meine letzte Bitte ist dieselbe wie meine erste. Ich bitte euch, glaubt daran, dass nicht ich den Wandel herbeiführen kann, sondern dass ihr es könnt."

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Diesen Tweet setzte Obama am 20. Januar, am Tag der Amtseinführung von Donald Trump ab. "Es war die größte Ehre meines Lebens, euch zu dienen. Ihr habt mich zu einem besseren Anführer und einem besseren Menschen gemacht." Wieder machen die Twitter-Nutzer mit ihren Retweets und Likes deutlich: Sie werden Obama vermissen.

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Am 20. Juli starb der Linkin-Park-Sänger Chester Bennington in seinem Zuhause in Kalifornien. Die traurige Nachricht erreichte viele Fans zusammen mit diesem bemerkenswerten Konzertfoto über den offiziellen Twitteraccount der Rockband. Mit seinem emotionalen Gesang und Liedern wie "In the End" war Bennington zur Stimme einer Generation geworden. Der Sänger hatte mit Depressionen und Suchtproblemen zu kämpfen. Sein Tod kam trotzdem für viele überraschend.

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Und noch einmal Obama: "Von all den Dingen, die ich in meinem Leben getan habe, bin ich immer noch am stolzesten darauf, der Vater von Sasha und Malia zu sein. Allen, die das Glück haben, Vater zu sein, wünsche ich einen fröhlichen Vatertag!" Als Nicht-mehr-Präsident zeigt sich Obama auf Twitter so nahbar wie nie.

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Hillary Clinton hätte die erste Frau an der Spitze der USA werden können. Am Ende unterlag die demokratische Präsidentschaftskandidatin ihrem Gegner Donald Trump denkbar knapp. Am 9. November, also einen Tag nach ihrer Niederlage, twitterte sie aufmunternd: "An alle kleinen Mädchen, die gerade zusehen... zweifelt niemals daran, dass ihr wertvoll und stark seid und jede Chance und Gelegenheit in der Welt verdient habt."

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?