Barbecue-Brauch Viel Rauch um Fleisch
Fleischorgie in Uruguay: In Montevideo wurde am 14. April 2008 ein Grill-Weltrekord aufgestellt. Dort räucherten...
...1850 Köche auf einem 1500 Quadratmeter großen Rost aus 13 Tonnen Stahl satte zwölf Tonnen Fleisch für 20.000 hungrige Esser.
Fleisch am Spieß: Im selben Jahr wie die Uruguayer versuchten die Paraguayer, hier in Mariano Roque Alonso, einem Vorort der Hauptstadt Asunción, mit einem Riesen-Grillfest den Weltrekord für das größte Barbecue aufzustellen.
Viel Rauch um Fleisch: An Holzscheiten haben diese Texaner das Fleisch befestigt, so wird es über die indirekte Hitze des Feuers gegart. Der Rauch gibt dem Fleisch seinen traditionellen BBQ-Geschmack.
Barbecue etwa um 1880.
Hühner-Party: Das "Fête du poulet", ein riesiges Chicken-Barbecue-Festival, am 23. August 2008 im schweizerischen Sierre. Die Organisatoren versuchten damals, den Weltrekord zu brechen: Insgesamt 2500 Hühnchen wurden gegrillt.
Free Fleisch: Im August 1947 trafen sich Hunderte Menschen, als es beim "Weltgrößten Free Barbecue in Amerika" Fleisch satt gab - und das umsonst.
"World's Best Bar-B-Q": Barbecue-Gaststätten finden sich überall in den Südstaaten, hier das Restaurant von Maurice Bessinger in West Columbia, South Carolina, das er selbst als das beste auf der Welt bezeichnet. Auf dem Gelände hat Bessinger die Flagge der Konföderation gehisst. Das Banner - blaues Kreuz mit weißen Sternen auf rotem Grund - flattert hinter der Werbung am Mast.
Rotkarierter Deko-Purismus: So traditionell wie die Zubereitungsform richten BBQ-Restaurantbetreiber auch ihre Gasträume ein, hier Wilber's Barbecue 2008 in Goldsboro, North Carolina.
Schwein statt Fisch: Der Prattville Angelverein in Alabama veranstaltete am 6. August 1925 auf ganz traditionelle Art ein Barbecue in einer offenen Grube. Wider Erwarten wurde jedoch Schweinefleisch statt eigens gefischter Beute geräuchert.
Südstaaten-Barbecue: Sklaven bereiten ein Barbecue - Ferkel am Holzspieß - zu und kochen ein Brunswick Stew. Häufig beeinflussten die schwarzen Köche die BBQs mit Rezepten der afroamerikanischen Küche.
Holzschnitt nach einer Skizze von Horace Bradley. Urveröffentlichung in der Zeitschrift "Harper's Weekly", Juli 1887.
Südstaatler wollen Schwein haben: Im Barbecue Belt herrscht der Grundsatz: "Wenn's nicht Schwein, kann's kein Barbecue sein."
"Johnny G's Pit Barbecue" in Tallassee, Alabama.
Barbecue aus dem Bottich: Brunswick-Stew-Kochtöpfe bei einem Barbecue in Georgia, circa 1890. Der traditionelle Eintopf wird aus gerauchtem Schweinefleisch und Gemüse, vorwiegend Mais und Okra, zubereitet.
Traditionsgericht: In den Südstaaten ist Brunswick Stew nach wie vor beliebt bei Barbecues. Traditionell wird der Eintopf in schweren gusseisernen Pötten gekocht.
Barbecue-Liebhaber: US-Präsident George W. Bush besucht am 21. Februar 2007 das Bar-B-Que-Restaurant "Porker's" in Chattanooga, Tennessee.
Timicuan-Indianer aus Florida bereiten Fleisch und Fleisch über einem offenen Feuer zu. Europäische Siedler übernahmen rasch die einheimische Art des langsames Garens von Fleisch mit heißem Rauch.
Barbecue-Smoker: Die größeren Rauchöfen sind oftmals auf Pkw-Anhänger montiert, um sie leichter transportieren zu können.
Huhn und Schwein in einem Smoker - das populärste Fleisch in den USA zum Barbecue. Neben Rippen und Hühnchen liegen Maiskolben im Speckmantel.
Schweinerippen in einem aus Backstein gemauerten Smoker in einer Gaststätte in Memphis, Tennessee. In der Garkammer wird das Fleisch geräuchert (Foto), in der Brennkammer wird die Holzkohle verbrannt.
BBQ to go: Viele Barbecue-Betriebe bieten ihren Kunden Gemeinschaftssitzplätze im Freien an. Der Laden selbst ist meist nur eine kleine Hütte ohne Gastraum.
Erntedankfest: In North Carolina, im Herzen des Barbecue Belt, feierte diese Farmer-Familie die Ernte 1930 mit einem Barbecue.
Zig Hühnchen gerupft: Für dieses Barbecue 2006 in Crete, Nebraska, mussten Aberdutzende Hühner ihr Leben lassen.